Y-Files-Datasheet |
Contents: STRATOVARIUS-Rundling-Review: »Fourth Dimension« |
Date: 31.03.1995 (created), 28.05.2022 (revisited), 28.05.2022 (updated) |
Origin: post-UNDERGROUND EMPIRE 7 |
Status: unreleased |
Reason: medium missing |
Task: revitalize |
Comment: Bewertung aus heutiger Sicht:
Zusätzlicher Kommentar:
Mittlerweile ist UNDERGROUND EMPIRE 7 komplett online, so daß wir uns nun den Beiträgen zuwenden, die bereits für die Nachfolgeausgabe entstanden waren. Da diese nie erscheinen sollte, blieben diese Texte bislang unveröffentlicht; lediglich einige wurden für die frühen Online-Ausgaben verwendet. Daß aber wir auch nach UNDERGROUND EMPIRE 7 fleißig waren, zeigen diese Artikel, die nun auf diesem Weg veröffentlicht werden; darunter befinden sich allerdings auch einige Fragmente, die in ihrem unvollständigen Zustand wiederbelebt werden, um einen möglichst genauen Eindruck davon zu vermitteln, wie UNDERGROUND EMPIRE 8 hätte aussehen sollen. |
Supervisor: i.V. Stefan Glas |
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STRATOVARIUS – Fourth Dimension
T&T RECORDS/ROUGH TRADE
Daß nicht alle Finnen spinnen beweisen mal wieder meine Faves von STRATOVARIUS. Noch nicht mal ein Jahr ist vergangen, als der Vorgänger »Dreamspace« released wurde, und schon haben wir ein neues Werk vorliegen. Wem erwähnter Silberling genauso behagte wie mir, braucht gar nicht mehr weiterzulesen und kann gleich blindlings zugreifen. Denn was »Dreamspace« auszeichnete, wird auf »Fourth Dimension« weitergeführt. Daß dabei wieder einige Knüllersongs dabei sind, war wohl klar. Auch der neue Sänger fügt sich gut ins Gesamtbild ein, fällt aber kaum auf. Ich fand Tolkkis Gesang immer schon gut, und der neue Timo (heißen die dort alle so?) hat eine etwas höhere Stimme, klingt aber sehr ähnlich. Die herausragenden Songs sind sicherlicjh das balladeske ›Winter‹, das Yngwie-mäßige Instrumental ›Stratovarius‹, so wie die beiden langen epischen ›We Hold The Key‹ und ›Twilight Symphony‹, aber auch das rasend schnelle ›Lord Of The Wasteland‹ sind Göttersongs, wie man sie selten hört. Auch das ungewöhnliche ›030366‹ sticht heraus, erinnert mich irgendwie an ›Screaming In Digital‹ von QUEENSRŸCHE. Wer von melodischem und dennoch modernen Power Metal auf allerhöchstem Niveau nicht genug bekommen kann, kommt um dieses Meisterwerk nicht herum. Alles in allem eine der herausragenden Veröffentlichungen des jungen Jahres, obwohl wir erst März haben.
überragend | 17 |
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