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SHAKRA (CH) – Snakes & Ladders

AFM RECORDS/SOULFOOD

Auch wenn der Titel dem bekannten Spiel entliehen ist und die Intention der Eidgenossen - irgendwann einmal "ganz nach oben" zu gelangen - klar und deutlich zum Ausdruck kommt, braucht man diesem Quintett längst nichts mehr über "Glück" oder "Spiel" im Rock-Business zu erzählen.

Im Gegenteil, diese Herren wissen ganz genau, daß in erster Linie harte Arbeit vonnöten ist, und liefern seit gut 20 Jahren ausnahmslos von Arbeitseifer und Herzblut durchtränkte Scheiben in regelmäßigen Abständen. Und das, ohne sich durch irgendetwas aus der Bahn werfen zu lassen, noch nicht einmal durch Line-up-Umstrukturierungen. Daher ist es auch kaum verwunderlich, daß SHAKRA auch für den elften Dreher nur knapp mehr als anderthalb Jahre benötigt hat, um diesen als Nachfolger für das Erfolgsalbum »High Noon« zu präsentieren. Mit jenem konnte SHAKRA bekanntlich sowohl in der Heimat, als auch in Deutschland eine Top-Plazierung in den Charts erreichen, womit die Meßlatte für das aktuelle Werk allerdings entsprechend hoch angesetzt wurde.

Kein Thema, denn es erscheint geradezu logisch, daß die Truppe mit »Snakes & Ladders« im Prinzip genau dort fortsetzt, wo sie - zusammen mit dem damals erst kurz vor den Aufnahmen wieder in die Band zurückgekehrten Frontmann Mark Fox - mit dem genannten Vorgänger aufgehört hat. SHAKRA hat also einmal mehr ausnahmslos fett groovende Tracks in petto und weiß diese mit viel Melodien und zwingenden Hooks auszustatten. Mit dem Opener ›Cassandra's Curse‹, dem knackigen Popo-Treter ›Friday Nightmare‹ sowie der zukünftigen Live-Abrißbirne ›The Seeds‹ gibt es selbstredend einmal mehr jede Menge lässig rockendes Material, das nach einer sofortigen Bühnenumsetzung verlangt.

Doch wie es sich für die Eidgenossen gehört, sind auch gefühlvolle Klänge essentielle Bestandteile eines SHAKRA-Albums. Und auch die sind - nachzuhören etwa in ›Open Water‹, oder dem tiefschürfenden, Blues-getränkten ›Rollin'‹ - durch die Bank bandtypisch eingängig ausgefallen. Wer kann, der kann eben, auch wenn der Unterschied zum Vorgänger eher gering ist.

http://www.shakra.ch/

gut 11


Walter Scheurer

 
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unter dem ehemaligen Bandnamen RUCKUS (CH):
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EVIDENCE ONE – Criticize The Truth (Rundling-Review von 2003)
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