UNDERGROUND EMPIRE the ONLINE EMPIRE-Titel
  UE-Home → History → Online Empire 83 → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → ACACIA (I) – »Resurrection«-Review last update: 18.06.2022, 10:01:29  

last Index next

ACACIA (I) – Resurrection

UNDERGROUND SYMPHONY (Import)

An diese Band dürften sich hierzulande wohl nur eingeschworene Underground (Empire)-Freaks erinnern. Logisch irgendwie, liegt doch die Veröffentlichung des einzigen Langeisens »Deeper Secrets« fast 25 Jahre (!) zurück, und auch die in den Jahren davor eingespielten Demotapes dürften ihre Plätze, die sie in den Archiven einer überschaubaren Zielgruppe gefunden haben, nicht wieder verlassen haben.

All jenen, die immer noch ab und an dem Progressive Metal der Sizilianer lauschen, wird das Herz daher um so stärker aufgegangen sein als das kleine, aber feine Label UNDERGROUND SYMPHONY »Resurrection« angekündigt hat.

Der Titel ist ganz offenbar als Programm zu betrachten, denn Gitarrist Martino Lo Cascio scheint genau das im Schilde geführt zu haben, als er sich an die Arbeit machte, die Band wiederzubeleben. Seine Suche nach Mitstreitern dürfte überaus erfolgreich gewesen sein, denn auch wenn er als einziges früheres Bandmitglied zur aktuellen Besetzung zählt, erweisen sich ACACIA als überaus gut eingespieltes Team, das den Bandsound der Vergangenheit verinnerlicht hat.

Daher gibt es auf »Resurrection« eleganten, abwechslungsreich intonierten und fein arrangierten Progressive Metal in - wenig verwunderlich - klassisch-traditioneller Genre-Machart. Stilistische Ausuferungen, die in den letzten Dekaden im Prog fast schon zur Tagesordnung geworden sind, sucht man auf diesem Album dagegen ebenso vergeblich wie den in den letzten Dekaden immer mehr in Mißkredit geratenen typischen Bombast-Klängen ihrer Heimat. Auch auf Gesangsdarbietungen von grimmig bis todtraurig wird verzichtet, denn auch Frontmann Gandolfo Ferro scheint der "alten Schule" zu entstammen und fügt sich mit einer unprätentiösen, aber überaus ausdrucksstarken Performance und einer klaren Stimme gut in den Vortrag ein.

Ein gelungenes Comebackalbum einer totgeglaubten Truppe!

http://www.facebook.com/acaciabanditaly/

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
ACACIA (I) im Überblick:
ACACIA (I) – Funerals Of State (Demo-Review von 1994)
ACACIA (I) – Introspection (Demo-Review von 1995)
ACACIA (I) – Looking For A Dream (Demo-Review von 1993)
ACACIA (I) – Looking For A Dream (Demo-Review von 1994)
ACACIA (I) – Resurrection (Rundling-Review von 2020)
ACACIA (I) – News vom 11.10.2019
© 1989-2022 Underground Empire


last Index next

Stop This War! Support The Victims.
Button: here