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Der Titel ihrer neuen Platte ┬╗Through The Storm┬ź legt die Vermutung nahe, da├č RIOT seit ihrer letzten Platte ┬╗Sons Of Society┬ź st├╝rmische Zeiten zu bestehen hatten. Ob dem denn wirklich so ist, wollten wir in einem Gespr├Ąch mit Gitarrist und Szeneurgestein Mark Reale herausfinden.

Es bezieht sich eigentlich auf unsere komplette Karriere, die eine echte Berg- und Talfahrt darstellte. Diesbez├╝glich k├Ânnte ich wirklich ein Buch schreiben! Allerdings gab es auch in den letzten Monaten einige Entt├Ąuschungen, die wir verkraften mu├čten: Nach unserer Europatour im Winter 2000 hatten wir das Angebot, mit DIO in Amerika auf Tour gehen, was wir aus finanziellen Gr├╝nden leider ausschlagen mu├čten. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich die anderen Musiker wieder motivieren konnte. Desweiteren hingen wir einige Zeit in der Luft, weil unser Drummer Bobby Jarzombek aufgrund seines Engagements bei HALFORD f├╝r ┬╗Through The Storm┬ź nicht zur Verf├╝gung stand. Gl├╝cklicherweise konnten wir in Bobby Rondinelli einen guten Mann finden, der f├╝r die Platte eingesprungen ist. Da ich in New York lebe, sollte der Titel nat├╝rlich auch ein wenig eine Metapher f├╝r das sein, was im letzten Jahr am 11. September passiert ist.

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RIOT haben ├╝ber die Jahre einige stilistische Ver├Ąnderungen durchgemacht.

Es ist ganz nat├╝rlich f├╝r einen Musiker, da├č er sich ├╝ber die Jahre ver├Ąndert. Ich habe dabei allerdings stets versucht, immer meinen Wurzeln treu zu bleiben, die im melodischen Hard Rock/Metal liegen. Allerdings mu├č ich zugeben, da├č ich zu manchen Zeiten zu sehr dar├╝ber nachgedacht habe, was man von uns erwarten w├╝rde. Allerdings war das Resultat immer am ├╝berzeugendsten, wenn wir einfach nur das gemacht hatten, wonach wir uns f├╝hlten. ┬╗Fire Down Under┬ź und ┬╗Thundersteel┬ź waren solche rein instinktiven Alben. Daher bin ich bei ┬╗Through The Storm┬ź wieder zu dieser Vorgehensweise zur├╝ckgekehrt, und habe nicht lange ├╝berlegt, wie die Platte klingen solle, sondern habe einfach die Songs so akzeptiert, wie sie sich entwickelten. Daher ist die Platte ziemlich straight ausgefallen, was allerdings auch das Verdienst von Bobby Rondinelli ist, der sehr groovig spielt, w├Ąhrend Bobby Jarzombek eher einen technischen Stil hat.

In den Anfangstagen vom '77er Deb├╝t ┬╗Rock City┬ź bis hin zum '81er Klassiker ┬╗Fire Down Under┬ź wurden RIOT immer h├Ąrter und metallischer. Worin siehst du heute die Gr├╝nde darin?

F├╝r mich war es einfach eine nat├╝rliche Weiterentwicklung. Aber vielleicht war auch unsere damalige Plattenfirma CAPITOL RECORDS schuld: Wir waren 1980 nach unserem zweiten Album ┬╗Narita┬ź mit BLACK SABBATH durch Amerika getourt und hatten im Anschlu├č ein Meeting mit der Plattenfirma, bei dem sie uns nahelegten, radiofreundliches Material zu schreiben, Make-up aufzulegen und so weiter. Wir begannen daraufhin sogar, kommerzielle Song zu schreiben, doch merkten bald, da├č wir einfach nur M├╝ll produzierten. Daher fiel ┬╗Fire Down Under┬ź vielleicht als Gegenreaktion um so h├Ąrter aus. Uns war zu diesem Zeitpunkt ├╝berhaupt nicht bewu├čt, da├č in England gerade die NWoBHM ins Rollen kam, sondern wir dachten, da├č dort immer noch Punk gro├č w├Ąre. Es war also reiner Zufall, da├č wir etwa zeitgleich auf die h├Ąrtere Schiene kamen. Als wir dann kurze Zeit sp├Ąter in England tourten, stellten wir erst fest, welche Entwicklung hier vonstatten gegangen war.
Anschlie├čend gingen wir f├╝r ┬╗Restless Breed┬ź und ┬╗Born In America┬ź fast schon in Richtung von Bands wie BAD COMPANY, was haupts├Ąchlich an Rhett Forrester lag, der damals unser neuer S├Ąnger wurde.
Nach der Reunion ver├Âffentlichten wir in ┬╗Thundersteel┬ź und ┬╗The Privilege Of Power┬ź wieder zwei sehr harte Alben, was damals ganz im Sinne des Zeitgeistes war. In den Achtzigern ging es im Metal unter anderem darum, wer am schnellsten rennen kann und wer am h├Âchsten springen kann; es ging darum, Extreme auszuloten. Wir hatten zudem das richtige Team beisammen und vor allem Tony Moore hatte eine Stimme, die in den H├Âhen keine Grenzen zu haben schien, so da├č wir uns auf das Spiel einlie├čen. Bei ┬╗The Privilege Of Power┬ź wollten wir es dann wirklich wissen und tobten uns in alle Richtungen aus, so da├č man auf der Platte thrashlastige Songs direkt neben kommerziellen Tracks fand und wir uns auch nicht scheuten, Bl├Ąser in die St├╝cke einzuschleusen.

Man erz├Ąhlt sich, da├č ihr damals CAPITOL geh├Ârig ├╝bers Ohr gehauen habt, indem ihr ihnen das kommerzielle Material pr├Ąsentiert habt, das fertige Mastertape hingegen die metallische Ohrfeige mit Namen ┬╗Fire Down Under┬ź enthielt.

Diese Geschichte verhielt sich folgenderma├čen: CAPITOL hatten ihren Sitz in Kalifornien und sie schickten einen Mann, um unser neues Material zu begutachten. Als er uns im Proberaum aufsuchte, hantierten wir noch mit den erw├Ąhnten poppigen St├╝cken herum, so da├č er zufrieden zur├╝ckkehrte. Als uns jedoch sp├Ąter die metallische Erleuchtung zuteil wurde, traf CAPITOL der Schlag.

War das der Grund, weshalb die Platte nicht bei CAPITOL sondern bei ELEKTRA erschien?

CAPITOL hielten das Material vom verkaufsm├Ą├čigen Standpunkt aus f├╝r inakzeptabel, aber sie sagten nie, da├č sie sich weigern w├╝rden, die Platte zu ver├Âffentlichen. Wir entschlossen uns deswegen jedoch, uns nach einem neuen Label umzusehen und nach sechsmonatigen Verhandlungen erkl├Ąrten CAPITOL sich bereit, uns ziehen zu lassen, wenn das neue Label die bisher angefallenen Kosten ├╝bernehmen w├╝rde. Kurz danach spielten wir einen Gig in New York und ein langj├Ąhriger Freund von uns, Cliff Bernstein vom Q PRIME-Management, brachte einen ELEKTRA-Mitarbeiter in den Club, der uns vom Fleck weg unter Vertrag nahm.

Es ist auff├Ąllig, da├č die stilistischen Ver├Ąnderungen stets mit dem Wechsel des S├Ąngers einhergingen.

Nat├╝rlich, denn eine Band kreist immer um ihren S├Ąnger. Zudem schneidet man als Songschreiber die Kompositionen nat├╝rlich auf die Stimme des S├Ąngers zu. Daher war es war ein interessantes Experiment auf ┬╗Nightbreaker┬ź, unseren alten Song ÔÇ║OutlawÔÇ╣ von Mike DiMeo mit seiner v├Âllig anders gearteten Stimme interpretieren zu lassen. Dennoch hat Mike eine sehr vielseitige Stimme, die uns nahezu alle M├Âglichkeiten offenl├Ą├čt.

RIOT hatten stets herausragende S├Ąnger. Wie erkl├Ąrst du dir dein Gl├╝ck bei der Suche nach der richtigen Stimme?

Es war zumeist schwierig. In meiner allerersten Band hatte ich selbst gesungen, aber meine Stimme war nur durchschnittlich. Mein Ziel war es aber, die bestm├Âgliche Band um mich zu versammeln. Also machte ich mich auf die Suche nach einem S├Ąnger. So stie├č ich auf Guy Speranza und wu├čte sofort, da├č er der perfekte Mann ist. Also sprach ich ihn an, doch er erkl├Ąrte mir, da├č er die Musik an den Nagel h├Ąngen und aufs College gehen wolle. Es kostete mich einige ├ťberredungskunst, bis er schlie├člich doch zu RIOT kam. Nach seinem Ausstieg flogen wir S├Ąnger aus ganz Amerika ein, bis wir schlie├člich Rhett Forrester fanden. Ich glaube, es ist wichtig, bei der Auswahl eines S├Ąngers den richtigen Instinkt zu besitzen: Tony Moore war damals eigentlich Bassist in einer Clubband und ich engagierte ihn als S├Ąnger. Mike war gerade mal 22 Jahre alt und sehr unerfahren, als ich mit ihm zu arbeiten begann, doch er hat sich unglaublich entwickelt.

Hattest du keine Bedenken, da├č die Ver├Ąnderungen, die sich aufgrund der sehr unterschiedlichen Stimmen der einzelnen RIOT-S├Ąnger ergeben w├╝rde, die Fans verschrecken k├Ânnten?

Dar├╝ber habe ich mir stets Gedanken gemacht, aber f├╝r mich stand immer im Vordergrund, da├č es sich um einen sehr guten S├Ąnger handelte. Allerdings passierten diese Ver├Ąnderungen stets ohne mein Zutun. Ich habe nie einen S├Ąnger gefeuert, sondern sie verlie├čen die Band aus freien St├╝cken. F├╝r mich war es wichtig, dennoch weiterzumachen und ich hatte stets die Hoffnung, da├č die Fans honorieren w├╝rden, da├č ich ihnen stets die beste Musik geben w├╝rde, die ich kann.

Hast Du eigentlich noch Kontakt zu den ehemaligen - noch lebenden - RIOT-S├Ąngern?

Guy habe ich zum letzten Mal 1994 getroffen, als wir fast wieder zusammen Musik gemacht h├Ątten. Er hatte sich damals von seiner Frau getrennt und nahm Kontakt mit mir auf. Wir schrieben einige Songs und nahmen Demos auf, doch dann vers├Âhnte er sich wieder mit seiner Frau und ging zur├╝ck nach Florida. Guy ist ein Mensch, der sehr beeinflu├čbar ist, so da├č seine Frau ihm mehr oder minder immer vorschrieb, was er tun sollte. Seltsamerweise ist seine Frau die Schwester von Jimmy Iommi, der auf ┬╗Rock City┬ź Ba├č gespielt hatte, doch sie brachte ihn dazu, mit der Musik aufzuh├Âren. Ich ├╝berlege derzeit dennoch, diese '94er Aufnahmen zusammen mit unseren ersten Demos, die wir vor ┬╗Rock City┬ź aufgenommen hatten, auf einer speziellen CD zu ver├Âffentlichen. Au├čerdem gibt es noch Tapes, auf denen Harry Conklin von JAG PANZER zu h├Âren ist, der sich einmal bei uns beworben hatte. Die w├╝rden nat├╝rlich auch ganz gut auf eine solche CD passen.
Rhetts Schicksal war ein echter Schock f├╝r mich, denn ich hatte kurz vor seinem Tod noch mit ihm telephoniert: Wir nahmen damals gerade ┬╗Nightbreaker┬ź auf und Rhett hatte mich angerufen. Er bat mich um ein paar Tips bez├╝glich seiner Solokarriere und fragte nach Ansprechpartnern von japanischen Plattenfirmen. Ich kann mich noch genau an den Abend erinnern, als Rhett erschossen wurde, denn zuerst rief mich wie ein Blitz aus heiterem Himmel Guy an, von dem ich zu diesem Zeitpunkt elf oder zw├Âlf Jahre lang nichts mehr geh├Ârt hatte. Kaum hatte ich aufgelegt, klingelte das Telephon wieder und unser ehemaliger Bassist Don Van Stavern war in der Leitung. Er erz├Ąhlte mir, da├č Rhett das Opfer eines Carjackings geworden war und von dem T├Ąter erschossen wurde. Ich kann mir bildhaft vorstellen, wie Rhett sich gewehrt hat, denn er war immer ein sehr wilder Typ gewesen, woraufhin der Autodieb seine Waffe gezogen hat.
Mit Tony hatte ich zum letzten Mal vor etwa einem Jahr Kontakt. Wir hatten damals sogar ├╝ber die M├Âglichkeit gesprochen, einige Shows mit Songs von ┬╗Thundersteel┬ź und ┬╗Privilege Of Power┬ź zu spielen. Tony hat derzeit allerdings ein Projekt zusammen mit dem zweiten RIOT-Gitarristen Mike Flyntz, so da├č wir diese Idee vorerst mal ruhen lassen.

Es gibt eine Anekdote, die besagt, da├č Guy nach seinem Ausstieg bei RIOT als Kammerj├Ąger gearbeitet h├Ątte und er Jahre sp├Ąter in einem Studio, in dem Ihr gerade aufgenommen habt, eineigen Plagegeistern zu Leibe ger├╝ckt ist. Entspricht dies den Tatsachen?

Jetzt da ich diese Geschichte h├Âre, kann ich mich dunkel erinnern, da├č mir der Studiobesitzer so etwas erz├Ąhlt hatte. Aber ich kenne da eine viel verr├╝cktere Geschichte ├╝ber Guy, die sich auf Lars Ulrich von METALLICA bezieht. Ein Journalist hat sie mir neulich erz├Ąhlt: Die Verlobte von Lars hatte vor Jahren einen Kammerj├Ąger in ihr Haus bestellt und Guy war derjenige, der diesen Job ├╝bernahm. Die beiden kamen ins Gespr├Ąch und Guy erz├Ąhlte ihr, da├č er fr├╝her bei RIOT gesungen h├Ątte. Das M├Ądel rief prompt Lars an, der schier ausflippte, weil er ein riesiger Fan von Guy war. Ich wu├čte eigentlich gar nicht, da├č die METALLICA-Jungs schon zur ┬╗Fire Down Under┬ź-Phase gro├če RIOT-Fans waren. Lars erz├Ąhlte mir sp├Ąter, da├č er uns 1981 zum ersten Mal pers├Ânlich getroffen habe: Wir spielten damals bei einem gro├čen Festival in Kalifornien mit Ozzy Osbourne und MOT├ľRHEAD, und Lars war einer der Fans, der sich bei unserer Signingsession ein Autogramm geben lie├č. Er war damals noch ein Teenager und spielte noch nicht bei METALLICA.

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Gibt es Dinge in der Karriere von RIOT, die Du im Nachhinein bedauerst?

Unseren gr├Â├čten Fehler machten wir bestimmt in Bezug auf Cliff Bernstein. Er war von Anfang an ein Fan der Band und wir waren zudem gut miteinander befreundet. Als wir 1980 von einer sehr erfolgreichen Englandtour zur├╝ckkehrten, bei der wir Sammy Hagar supportet hatten, bot er uns an, unser Management zu ├╝bernehmen. Er erz├Ąhlte uns damals auch, da├č er gerade in England eine gro├čartige Clubband gesehen habe, die er zu einer Megaband aufbauen wolle. Diese Band war DEF LEPPARD. Dennoch lehnten wir sein Angebot ab, weil wir unserem damaligen Manager und Produzenten Steve Loeb treu bleiben wollten. Jahre sp├Ąter haben wir uns dann doch von ihm getrennt. Du wei├čt, was Cliff f├╝r seine Bands wie METALLICA alles bewegt hat. Ich m├Âchte mir nicht ausmalen, was wir h├Ątten erreichen k├Ânnen, wenn er uns unter seine Fittiche genommen h├Ątte.

Dennoch m├Âchte ich behaupten, da├č du der Vater des Power und Speed Metals bist, denn mit ┬╗Fire Down Under┬ź waren RIOT in dieser Hinsicht allen anderen Bands um Jahre voraus.

Es ist sch├Ân, solche wundervollen Komplimente zu h├Âren, und macht es einfacher ├╝ber so manchen Nackenschlag hinwegzukommen, den wir w├Ąhrend unserer Karriere einstecken mu├čten. Es freut mich, wenn ich andere Musiker inspirieren konnte.

Wie wichtig ist Metal heute noch f├╝r Dich im Vergleich zu fr├╝her?

Der Stellenwert hat sich gegen├╝ber fr├╝her sicherlich ver├Ąndert, aber dennoch ist Metal immer noch ein wichtiger Bestandteil meines Leben. Sonst h├Ątte ich meine Gitarre l├Ąngst an den Nagel geh├Ąngt, denn es ist sehr schwer, nur mit der Musik ├╝ber die Runden zu kommen. Aber irgendwie ist es zu schaffen, sei es durch Gitarrenunterricht oder auch durch mein zweites Projekt WESTWORLD, bei dem ich mit Tony Harnell von TNT, Bruno Ravel von DANGER DANGER und John O'Reilly zusammenspiele.

Hast Du denn auch andere Interessen?

Ich photographiere sehr gerne. Das Cover von ┬╗Through The Storm┬ź ist ├╝brigens eine Photographie von mir. Au├čerdem schaue ich leidenschaftlich gerne Filme aus den Drei├čigern und Vierzigern. Mein teuerstes Steckpferd ist jedoch, da├č ich alte Musikinstrumente sammele.

Was war der ├╝belste Job, den du jemals machen mu├čtest, um ├╝berleben zu k├Ânnen?

Als Teenager arbeitete ich mal bei einem Schneider, der f├╝r gro├če Textilfirmen Stoff zuschnitt. Ich durfte den ganzen Tag Stofflagen ├╝ber eine Musterschablone ziehen und der Schneider schnitt sie zu. Hat unheimlich Spa├č gemacht. Ich hatte damals gerade die Highschool abgebrochen, weil ich beschlossen hatte, Musiker zu werden und mu├čte den erstbesten Job annehmen.

Ende der Achtziger, Anfang der Neunziger waren RIOT mehrfach in Europa f├╝r Tourneen angek├╝ndigt und jedesmal wurden sie gecancelt. Was war damals los?

Ich kann mich noch gut daran erinnern. Wir wollten unbedingt touren, aber wir hatten riesige Probleme mit unserem Management, die unsere finanziellen Angelegenheiten regelten. Sie erkl├Ąrten uns immer, da├č eine solche Tour finanziell zu riskant sei und sagten sie ab. Wir waren damals unglaublich abgepi├čt, bis wir dem Management endlich den Laufpa├č gaben. Das h├Ątten wir sollen schon vor Jahren tun und stattdessen Cliff Bernsteins Angebot annehmen sollen, aber ich will diese Geschichte nicht nochmal aufkochen. Diese Aktion mit den Tourneen, die nicht stattfanden, war auch der Grund daf├╝r, da├č Bobby Jarzombek uns verlie├č und ┬╗The Brethren Of The Long House┬ź vom ehemaligen TNT-Drummer John Macaluso eingespielt wurde. Au├čerdem hat es mit Sicherheit unseren Ruf gesch├Ądigt, so da├č wir seither in busine├čtechnischer Hinsicht die F├Ąden selbst in der Hand halten.

Wie seid Ihr damals eigentlich auf den Namen RIOT gekommen?

Die Idee stammte von unserem ersten Drummer, Pete Bitelli, der auf ┬╗Rock City┬ź und ┬╗Narita┬ź zu h├Âren ist. Ich glaube sein urspr├╝nglicher Vorschlag lautete RAUNCHY RIOT, den wir ein wenig zurechtstutzten. F├╝r unsere ersten Auftritte in New York und Umgebung benutzten wir allerdings die Schreibweise "RIET", weil wir den Namen einfach etwas anders gestalten wollten. Als wir dann allerdings permanent gefragt wurden, was "RIET" bedeuten soll, landeten wir dann schlu├čendlich doch bei RIOT.

Es scheint, als h├Ąttest Du gro├čes Interesse an amerikanischer Geschichte: Das '95er RIOT-Album ┬╗The Brethren Of The Long House┬ź setzte sich mit dem Schicksal der Indianer auseinander und ┬╗Inishmore┬ź von 1998 befa├čte sich mit der Geschichte irischer Emigranten im 19. Jahrhundert. Hast du jemals versucht herauszufinden, woher Deine Familie stammt?

Sowohl Mike als auch ich empfanden dies als spannende Geschichten, die es wert waren, in einem Konzeptalbum behandelt zu werden. Die Abstammung meiner Familie ist mir bekannt: Meine Gro├čeltern stammen aus Sizilien.

Folglich kann Mark nach seiner Karriere als Musiker problemlos bei der Mafia anheuern. Vorerst d├╝rfen wir uns allerdings hoffentlich noch ├╝ber ein paar ├Ąhnlich starke Alben wie ┬╗Through The Storm┬ź freuen.

http://www.riotsweb.com/

Vorbereitung, Interview & Bearbeitung:
Stefan Glas

RIOT im ├ťberblick:
RIOT – Army Of One (Rundling)
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RIOT – The Privilege Of Power (Rundling)
RIOT – Through The Storm (Rundling)
RIOT – Thundersteel (Re-Release)
RIOT – ONLINE EMPIRE 13-Interview
RIOT – ONLINE EMPIRE 27-"Living Underground"-Artikel
RIOT – News vom 30.10.2003
RIOT – News vom 04.05.2005
RIOT – News vom 30.08.2005
RIOT – News vom 01.01.2007
RIOT – News vom 05.05.2008
RIOT – News vom 04.12.2009
RIOT – News vom 29.09.2010
unter dem sp├Ąteren Bandnamen RIOT V:
RIOT V – News vom 22.11.2013
RIOT V – News vom 17.01.2014
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John Macaluso & UNION RADIO – News vom 02.03.2007
MASTERPLAN (D) – News vom 09.10.2006
MASTERPLAN (D) – News vom 11.01.2009
MIDAS FATE – News vom 16.12.2010
MIDAS FATE – News vom 30.05.2013
Vinnie Moore – News vom 08.01.2010
PHENOMENA (GB) – News vom 23.08.2010
TENPOINT – News vom 08.08.2008
THE LIZARDS – ONLINE EMPIRE 22-"Living Underground"-Artikel
THE LIZARDS – ONLINE EMPIRE 24-"Living Underground"-Artikel
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andere Projekte des beteiligten Musikers Mike Flyntz:
FAITH AND FIRE – Accelerator (Rundling)
FAITH AND FIRE – News vom 07.04.2003
FAITH AND FIRE – News vom 02.10.2006
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andere Projekte des beteiligten Musikers Pete Perez:
KARIAN – News vom 17.10.2004
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LEATHERWOLF – New World Asylum (Do It Yourself)
LEATHERWOLF – World Asylum (Rundling)
LEATHERWOLF – News vom 29.07.2005
REVEREND – News vom 28.05.2002
Playlist: SPASTIC INK-Album »Ink Complete« in "Jahrescharts 1997" auf Platz 8 von Holger Andrae
SYRUS (US) – News vom 28.07.2003
andere Projekte des beteiligten Musikers Mark Reale:
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siehe auch: Mark Reale ins Krankenhaus eingeliefert
siehe auch: Mark Reale verstirbt am 25. Januar 2012
andere Projekte des beteiligten Musikers Bobby Rondinelli:
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BLACK SABBATH – Cross Purposes (Rundling)
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CLASSIC ROCK ALL STARS – News vom 11.12.2012
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McCOY – Brainstorm (Rundling)
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Axel Rudi Pell – Magic Moments - 25th Anniversary Special Show (Rundling)
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RONDINELLI – Our Cross Our Sins (Rundling)
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THE LIZARDS – ONLINE EMPIRE 22-"Living Underground"-Artikel
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