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URIAH HEEP – Living The Dream

FRONTIERS RECORDS/SOULFOOD

Was alles die Herren Mick Box und Slash gemeinsam haben, weiß man nicht genau. Fakt ist jedenfalls, daß sie uns mit ihren aktuellen Veröffentlichungen wissen lassen, wie sie sehr sie das Rockmusiker-Leben genießen. Nicht umsonst wurden ihre jeweils (und das noch dazu fast zeitgleich veröffentlichten) beiden neuen Scheiben unmißverständlich »Living The Dream« betitelt.

Da Mister Box und URIAH HEEP diesen Traum seit inzwischen fast 50 Jahren leben dürfen und in jener Zeit nahezu alle Höhen und Tiefen, die man als Künstler durchleben kann, erfahren haben, ist es um so erstaunlicher, mit welcher Hingabe die Truppe immer noch zu Werke geht. Noch überraschender wirkt aber, daß der sprichwörtlich gewordene "nächste Frühling" dieser Formation auf ihrem aktuellen Studioalbum einen Höhepunkt zu erreichen scheint.

Man merkt dem Album nämlich ab dem fulminanten Opener ›Grazed By Heaven‹ an, daß hier eine Formation zugange ist, der es nicht darum geht, möglichst kurzfristig noch einmal Kohle scheffeln zu können und mit etwaigen Anbiederungen ein möglichst breitgefächertes Publikum auf sich aufmerksam zu machen. Keineswegs, denn es kracht und rockt ganz gehörig auf »Living The Dream«!

Man gibt sich offenbar auch nicht damit zufrieden, vom Ruhm der Vergangenheit zu leben und etwaige Hits in gewisser Weise aufzuwärmen. Auch davon kann keine Rede sein, Exponate wie der Titelsong oder ›Take Away My Soul‹ klingen nämlich dermaßen frisch und unverbraucht, daß sich so manche Jungspund-Kapelle daran die Zähne ausbeißen wird. Auch wenn die letzten Veröffentlichungen von URIAH HEEP alles andere als zähe Angelegenheiten gewesen sind, muß man den Herren Box, Phil Lanzon (k), Bernie Shaw (v), Russell Gilbrook (d) und Dave Rimmer (b) zu »Living The Dream« gratulieren.

Neben den Songs an sich ist nämlich auch die Parallelexistenz von Gitarren und Keyboards überaus gelungen und ruft in diversen Duellen sogar die Blütezeit von URIAH HEEP in Erinnerung.

Kurzum: Dermaßen locker-lässig gerockt hat uns diese Truppe schon Jahre nicht!

http://www.uriah-heep.com/

beeindruckend 13


Walter Scheurer

 
URIAH HEEP im Überblick:
URIAH HEEP – 50 Years In Rock (Rundling-Review von 2020 aus Online Empire 85)
URIAH HEEP – Easy Livin' - The Singles A's & B's (Rundling-Review von 2007 aus Online Empire 30)
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URIAH HEEP – Living The Dream (Rundling-Review von 2018 aus Online Empire 77)
URIAH HEEP – Outsider (Rundling-Review von 2014 aus Online Empire 59)
URIAH HEEP – T5 08/1997-Special (aus dem Jahr 1997)
URIAH HEEP – Online Empire 12-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2002)
URIAH HEEP – Online Empire 13-"Eye 2 I"-Artikel: »The Magician's Birthday Party« (aus dem Jahr 2002)
URIAH HEEP – Online Empire 19-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2004)
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URIAH HEEP – Online Empire 24-"Eye 2 I"-Artikel: »The Ultimate Anthology« (aus dem Jahr 2005)
URIAH HEEP – Online Empire 25-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2005)
URIAH HEEP – Online Empire 28-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2006)
URIAH HEEP – Online Empire 68-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2016)
URIAH HEEP – News vom 01.02.2007
unter dem ehemaligen Bandnamen SPICE:
SPICE – News vom 02.01.2008
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