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H.E.A.T – Tearing Down The Walls

E·A·R MUSIC/EDEL

Mit »Address The Nation« lieferten diese Schweden-Bomber nicht nur eine handfeste Überraschung, sondern darüber hinaus auch eines der absoluten Jahres-Highlights 2012, schließlich konnte keine andere Formation aus der Ecke Melodic/Hard Rock/AOR mit einer ähnlichen Ohrwurmdichte aufwarten.

Noch ein wenig überraschender war für mich allerdings der brillante Auftritt der Burschen beim "Bang Your Head!!!"-Festival im Vorjahr, wo man wahrhaftig feststellen durfte, daß Band, Publikum und Sonne in trauter Eintracht um die Wette strahlten.

Zwar besteht nach solchen Erfolgsläufen durchaus die Gefahr, daß eine Band den sicheren Weg verläßt und sich übermotiviert an einen Nachfolger heranwagt und in weiterer Folge ihr Terrain zum Leidwesen ihrer Fans verläßt. Nicht so allerdings H.E.A.T., die sich ihrer Stärken bewußt sind und einmal mehr ein Werk vorlegen, dem die Sonne erneut sprichwörtlich aus dem Allerwertesten scheint.

Natürlich werden jetzt diverse Neider sofort mit Zwischenrufen daherkommen, daß die Jungs doch nur Bewährtes aufwärmen würden, doch was meine Lieben spricht gegen eine Wagenladung voll erlesener Tracks im erwähnten Stil?

Eben. Und so wird der Liebhaber von melodischer Hard Rock-Kost einmal mehr von dieser Band bestens bedient und bekommt ab dem Einstieg ›Point Of No Return‹ erneut eine Extra-Portion Ohrwürmer geboten. Doch die Schweden erweisen sich nicht nur in dieser Nummer als kompetent, sondern kredenzen abermals die gesamte Palette an Klängen. Und zu dieser zählen selbstredend auch auf dem vierten Dreher der Burschen neben knackig-zündenden Krachern wie dem erwähnten Dosenöffner oder dem granatenhaften ›Inferno‹ abermals radiotaugliche und auf Anhieb zwingende Melodiehäppchen (wie etwa das sich für eine Livedarbietung aufdrängende ›We Will Never Die‹) sowie gepflegte, geradeaus durchstartende Hard Rock-Kamellen, allen voran das ultimativ hitverdächtige ›Shot At Redemption‹. Doch auch wer feine, kitschfreie Balladen (empfehlenswert: der Titeltrack!) mag, ist hier an der richtigen Adresse und bekommt einmal mehr feinste Kost geboten, denn diese Band läßt erneut sprichwörtlich die Sonne aufgehen!

http://www.heatsweden.com/

super 14


Walter Scheurer

 
H.E.A.T im Überblick:
H.E.A.T – Address The Nation (Rundling-Review von 2012)
H.E.A.T – Address The Nation (Rundling-Review von 2012)
H.E.A.T – II (Rundling-Review von 2020)
H.E.A.T – Into The Great Unknown (Rundling-Review von 2017)
H.E.A.T – Live In London (Rundling-Review von 2015)
H.E.A.T – Tearing Down The Walls (Rundling-Review von 2014)
H.E.A.T – Tearing Down The Walls (Rundling-Review von 2014)
H.E.A.T – ONLINE EMPIRE 56-"Living Underground"-Artikel
H.E.A.T – ONLINE EMPIRE 64-"Living Underground"-Artikel
H.E.A.T – News vom 20.06.2007
H.E.A.T – News vom 16.06.2010
H.E.A.T – News vom 22.08.2010
H.E.A.T – News vom 30.10.2020
andere Projekte des beteiligten Musikers Erik Grönwall:
NEW HORIZON (S) – Gate Of The Gods (Rundling-Review von 2022)
SKID ROW (US) – News vom 24.03.2022
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TRADING FATE – ONLINE EMPIRE 20-"Living Underground"-Artikel
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andere Projekte des beteiligten Musikers Hans Jonas Kristofer "Jona Tee" Thegel:
AUTUMN'S CHILD – Autumn's Child (Rundling-Review von 2020)
CROWNE – Kings In The North (Rundling-Review von 2021)
Martina Edoff – We Will Align (Rundling-Review von 2017)
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