UNDERGROUND EMPIRE the ONLINE EMPIRE-Titel
  UE-Home → History → Online Empire 53 → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → PATH OF SAMSARA – »Black Lotos«-Review last update: 05.12.2021, 21:13:49  

last Index next

PATH OF SAMSARA – Black Lotos

7HARD/H'ART

Vor wenigen Monaten erst bettelte ich angesichts der Tatsache, daß die Jungs von PATH OF SAMSARA auf ihrem letzten Promo-Demo lediglich drei Songs anzubieten hatten, darum, mehr von ihren Kompositionen erhalten zu können. Und siehe da, nur kurze Zeit später bekomme ich nun knapp mehr als eine Dreiviertelstunde exquisite Rock-Kost geliefert. Natürlich sind die drei Demotracks (namentlich das THE DOORS-lastige Titelstück, das heftig rockende ›The Altar‹ und das auch auf einem Langeisen als "Downer" funktionierende, hypnotisch-meditative ›Mahakala‹) auch auf dem zweiten Longplayer der Burschen mit dabei und konnten zudem gut in das "Gesamtkunstwerk" eingebaut werden.

Nicht zuletzt aufgrund der Anordnung der elf Songs kommt »Black Lotos« wie ein Konzeptwerk daher, das im Idealfall eben als Gesamtheit genossen wird. Neben den drei Demo-Stücken haben die Burschen nun fünf neue Kompositionen am Start, wobei das Album von einem spannungsgeladenen Intro (›11‹), einem weiteren, meditativ wirkenden Zwischenstück (›13‹), sowie dem das Finale einleitenden Interludium ›21‹ vervollständigt wird. Wer jetzt allerdings denkt, es würde sich hier neuerdings eher um "Entspannungsmusik" handeln, sieht sich getäuscht, denn PATH OF SAMSARA verstehen es selbstredend, amtlich und knackig zu rocken - nicht umsonst bezeichnet die Band ihre Mucke als "Black Magick Rock'n'Roll".

Und das Rocken beherrschen die Bayern tadellos, so daß es nicht bloß in Richtung von THE DOORS oder BLUE CHEER geht. Ihre Mannigfaltigkeit zeigt sich erst im Longplay-Format richtig und, so geht es in ›Queen Of Skulls‹ durchaus auch an diverse momentan schwer angesagte Schweden-Retro-Rocker (WITCHCRAFT meets GRAVEYARD) erinnernd los, oder auch wie in ›Lighthouse‹,mit einigen THIN LIZZY-Riffs. Ihre psychedelische Seite betonen die Burschen nunmehr vor allem in ›A Flame Rising‹, wobei diese Nummer ebenso wirkungsvoll ausfällt, wie die mit gen Stoner/Doom tendierende Elegien durchzogene Hymne mit dem Titel ›The Field Of Thousand Fires‹, das mit Sicherheit für "brennende Hütten" bei Gigs sorgen wird.

Kurzum: Ein echtes Leckerli für alle Liebhaber von erhabener, tiefschürfender Rockmusik im Stile der alten Meister - vorgetragen und intoniert jedoch auf durchaus zeitgemäße Weise. Bravissimo!

http://www.pathofsamsara.com/

contact@pathofsamsara.com

beeindruckend 13


Walter Scheurer

 
PATH OF SAMSARA im Überblick:
PATH OF SAMSARA – Black Lotos (Rundling-Review von 2012)
PATH OF SAMSARA – Demo 2010 (Do It Yourself-Review von 2010)
PATH OF SAMSARA – Path Of Samsara (Do It Yourself-Review von 2011)
PATH OF SAMSARA – Promo 2012 (Do It Yourself-Review von 2012)
PATH OF SAMSARA – The Fiery Hand (Rundling-Review von 2015)
PATH OF SAMSARA – ONLINE EMPIRE 54-Interview
© 1989-2021 Underground Empire


last Index next

UNDERGROUND EMPIRE vor zwanzig Jahren!
Button: hier