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  UE-Home → History → Y-Files »UE« → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → ALIAS EYE – »In-Between«-Review last update: 05.12.2022, 18:29:05  

”Y-Files”-Datasheet

Contents:  ALIAS EYE-Rundling-Review: »In-Between«

Date:  28.02.2012 (created), 25.03.2012 (revisited), 22.01.2022 (updated)

Origin:  ONLINE EMPIRE

Status:  unreleased

Reason:  double action

Task:  publish

Comment:

Die Reviews von Walter und mir entstanden quasi gleichzeitig, doch mein Text lümmelte sich bereits in der Datenbank rum, als Walters Meinungbekundung mit einem neuen Schwung Texte eintraf, so daß selbige nun ein Fall für die "Akte Y" ist.

Supervisor:  i.V. Stefan Glas

 
 

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ALIAS EYE – In-Between

QUIXOTE MUSIC

Fast fünf Jahre sind vergangen, ehe uns die Mannheimer Prog-Institution erneut mit einem Album die Ehre erweist. Während sich eine solche Zeitspann für am "Zeitgeist" orientierte Bands als Gnadenschuß herausstellen kann, spielt es bei Sounds, wie sie uns ALIAS EYE kredenzen, wahrlich keine besondere Rolle.

"Zeitlos" ist aber lediglich ein Begriff, der auf den opulenten ProgRock der Burschen zutrifft, auch "packend" und "tiefschürfend" treffen zu, und abgesehen davon lassen uns die Herren einmal mehr eine ganze Menge an feinen Melodien zu Gehör kommen, die weit über den Rockbereich hinaus Zuspruch finden sollten, wie der latent swingende Jazz-Unterton im Titeltrack bewiest oder auch das mit jeder Menge Funk unterlegte, amtlich pumpende ›All The Rage‹. Nicht zuletzt dadurch können die Burschen auch eine eigene Nische finden, selbst wenn durchaus Querverweise zu den früheren GENESIS wie auch zu MARILLION, YES aber auch KANSAS herzustellen sind. Beeindruckend auch die Sangesdarbietung von Philip Griffiths, der sich in allen Lagen als überaus kompetent erweist, speziell jedoch in den rockigeren AOR/Melodic-Schnittchen wie dem lässigen Opener ›Arabesque‹ zur Geltung kommt. Das Gesangstalent scheint Philip in der Tat in die Wiege gelegt worden zu sein. Kein Wunder, war auch schon der Herr Papa Sänger und zwar bei BEGGAR'S OPERA. Deren ›Time Machine‹ haben sich ALIAS EYE als Coverversion vorgenommen und dazu den Senior auch gleich als Gast ins Studio gebeten.

Kurzum: Die Mannheimer wissen einmal mehr, mit ihrem rundum ausgefeilten ProgRockalbum zu gefallen und sollten nun endlich mit zur Speerspitze der deutschen Szene gezählt werden.

http://www.aliaseye.com/

beeindruckend 13


Walter Scheurer

 
ALIAS EYE im Überblick:
ALIAS EYE – A Different Point Of You (Rundling-Review von 2004)
ALIAS EYE – Field Of Names (Rundling-Review von 2001)
ALIAS EYE – In-Between (Rundling-Review von 2012)
ALIAS EYE – In-Between (Rundling-Review von 2012)
ALIAS EYE – Y-Files »UE«-Interview
Soundcheck: ALIAS EYE-Album »Field Of Names« im "Soundcheck Heavy, oder was!? 59" auf Platz 50
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