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NECRODEATH – The Age Of Fear

SCARLET/SOULFOOD

Auch wenn sie au├čerhalb ihrer Heimat niemals wirklich gro├čartig durchstarten konnten, werden NECRODEATH in Italien als Kultband und Legende betrachtet. Zumindest der zweitgenannte Status sollte sich von selbst erkl├Ąren, schlie├člich begannen die Herrschaften aus Genua bereits 1985 und hatten zwei Jahre sp├Ąter mit ┬╗Into The Macabre┬ź ein amtlich bretterndes Debutalbum am Start. Dieses wird selbstverst├Ąndlich auch auf dem aktuellen Dreher ┬╗The Age Of Fear┬ź ber├╝cksichtigt, wobei man generell sagen kann, da├č Band und Label mit dieser Retrospektive einen wirklich guten Einblick in das Schaffen der Truppe geben, auch wenn das Teil somit vorrangig f├╝r Neueinsteiger ideal ist. F├╝r den Sammler gibt es n├Ąmlich nicht wirklich gro├čartig viel Neues zu entdecken, so handelt es sich einzig bei der "Onyric"-Version von ÔÇ║Queen Of DesireÔÇ╣ um ein bislang unver├Âffentlichtes St├╝ck.

Da dieses noch dazu v├Âllig untypisch f├╝r die Truppe klingt und durch den Gesangsbeitrag von Giorgia Gueglio, sowie der Piano-Einleitung eher Gothic-Atmosph├Ąre verspr├╝ht, von der NECRODEATH ansonsten meilenweit entfernt sind, l├Ą├čt sich ├╝ber die Notwendigkeit dieser Nummer sogar durchaus diskutieren. Wesentlich essentieller klingt da schon die sehr ordentlich dargebotene Coverversion von ÔÇ║Black MagicÔÇ╣ der Thrash-Heroen SLAYER, wobei sich diese auch als hilfreich f├╝r "Frischlinge" entpuppt, denn NECRODEATH haben sich seit Beginn ihrer Existenz stilistisch am Fr├╝hwerk der Amis orientiert. Als weitere wesentliche Einflu├čgr├Â├čen mu├č man aber auch noch fr├╝he deutsche Thrasher wie KREATOR oder SODOM nennen, wie man auch VENOM und die fr├╝hen BATHORY als Inspirationshilfen nicht vergessen darf, um sich in etwa vorstellen zu k├Ânnen, was die Italos auf ihren bereits insgesamt zehn Alben kredenzt haben.

F├╝r Sammler ist ┬╗The Age Of Fear┬ź also nur aus Komplettierungszwecken interessant, Neueinsteiger dagegen, die sich generell f├╝r traditionellen, herben Thrash Metal erw├Ąrmen k├Ânnen und sich dabei auch nicht an der mitunter in Richtung des rohen Black Metals tendierenden Vortragsweise sto├čen, erhalten einen guten ├ťberblick. Und ein solcher sollte keineswegs blo├č aus "historischen" Gr├╝nden von Interesse sein, sondern auch, um zuk├╝nftige Exponate der Herrschaften daran zu messen, wof├╝r sich schon sehr bald die n├Ąchste M├Âglichkeit ergeben sollte, denn noch in diesem Herbst steht ein brandneues Studioalbum zur Ver├Âffentlichung an, auf die zumindest ich jetzt schon sehr gespannt warte.

http://www.necrodeath.net/

info@necrodeath.net


Walter Scheurer

 
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NECRODEATH – News vom 12.04.2007
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