UNDERGROUND EMPIRE the ONLINE EMPIRE-Titel
  UE-Home → History → Online Empire 33 → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → EDGE OF THORNS – Â»Masquerading Of The Wicked«-Review last update: 15.06.2018, 17:53:22  

last Index next

EDGE OF THORNS – Masquerading Of The Wicked

TWILIGHT ZONE RECORDS/TWILIGHT

Verdammt, da hat aber jemand fleißig geĂŒbt, um seinem Bandnamen auch gerechtzuwerden! Nachdem die Bitburger EDGE OF THORNS schon auf ihrem ersten Album »Ravenland« mit schmissigen, rauhen Power Metal-Tracks zu beeindrucken wußten, hat sich die Band nunmehr offensichtlich sehr intensiv mit den Themen "zielorientiertes Songwriting" und "punktgenaues Plazieren von Hooklines" beschĂ€ftigt, eindrucksvoll nachzuhören auf »Masquerading Of The Wicked«.

Die Marschrichtung wurde insgesamt beibehalten, doch hinsichtlich der kompositorischen Dichte kommt das Zweitwerk doch deutlich gehaltvoller daher. Bemerkenswert ist auch die Entwicklung von SĂ€nger Dirk Schmitt, der es mittlerweile tatsĂ€chlich zustandebringt, phasenweise an den jungen "Mountain King" zu erinnern. Die Jungs sind aber dennoch weit davon entfernt, sich ausschließlich am vermeintlich ĂŒbergroßen Schatten namens SAVATAGE zu orientieren. EDGE OF THORNS haben vielmehr ein vielschichtiges und eigenstĂ€ndiges Power Metal-MenĂŒ aufgetischt, an dem sich Fans unterschiedlicher Lager laben dĂŒrfen. FĂŒr die AnhĂ€nger heftigerer KlĂ€nge gibt es jede Menge Riffs aus der Bay Area zu vernehmen, ebenso werden weitere Einsprengsel von diversen US-Metal-Bands deutlich, aber auch der Einfluß von einigen deutschen Metal-Truppen ist nicht von der Hand zu weisen. Da zwischen der Heimat der Band und den US of A bekanntlich unter anderem auch die britischen Inseln liegen, gibt es auch EinflĂŒsse jener Szene zu vermelden, die gut in das Gesamtbild integriert werden konnten. Vor allem bei den stampfenden Midtempo-Tracks wie â€șTurning Wheelsâ€č darf man durchaus den Namen JUDAS PRIEST fallen lassen, deren Inspiration hier sehr deutlich zu spĂŒren ist. Speziell bei den melodischeren Tracks werden Reminiszenzen an heimische Formationen offenkundig, wobei sich dabei vorwiegend die Namen RAGE oder ANGEL DUST (deren Gitarristen Bernd Aufermann konnten die Jungs fĂŒr â€șBeyond Horizonsâ€č obendrein noch als Gast gewinnen) aufdrĂ€ngen.

Als Fazit lĂ€ĂŸt sich feststellen, daß EDGE OF THORNS mit diesem zweiten Album ein in sich stimmiges und ĂŒberaus beachtenswertes, kraftstrotzendes Werk abgeliefert haben, das die Power Metal-Fraktion fraglos erfreuen wird.

http://www.edgeofthorns.de/

dave@edgeofthorns.de

super 14


Walter Scheurer

 
EDGE OF THORNS im Überblick:
EDGE OF THORNS – Masquerading Of The Wicked (Rundling)
EDGE OF THORNS – Ravenland (Do It Yourself)
EDGE OF THORNS – News vom 27.08.2006
EDGE OF THORNS – News vom 05.08.2007
EDGE OF THORNS – News vom 26.08.2009
EDGE OF THORNS – News vom 09.09.2009
EDGE OF THORNS – News vom 25.04.2010
andere Projekte des beteiligten Musikers Dirk "Duke" Schmitt:
DAEMON'S GATE – ONLINE EMPIRE 45-"Known'n'new"-Artikel
DAEMON'S GATE – News vom 04.03.2010
RAVENBLACK – ONLINE EMPIRE 49-"Known'n'new"-Artikel
RAVENBLACK – News vom 29.07.2011
SCEPTOR – News vom 28.07.2010
SCEPTOR – News vom 24.01.2011
andere Projekte des beteiligten Musikers Achim Sinzinger:
FINAL CHAPTER (D) – The Wizardqueen (Do It Yourself)
FINAL CHAPTER (D) – News vom 10.02.2013
RAVENBLACK – ONLINE EMPIRE 49-"Known'n'new"-Artikel
RAVENBLACK – News vom 29.07.2011
© 1989-2018 Underground Empire


last Index next

Impressum, Haftungsausschluß, DatenschutzerklĂ€rung
Button: hier