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BURNING SKIES – Greed.Filth.Abuse.Corruption

LIFEFORCE/SOULFOOD

Lust auf extremen Stoff? Ja? Dann unbedingt weiterlesen und den Namen BURNING SKIES rot und fett im NotizbĂŒchlein vermerken!

Die aus Bristol stammende Formation, die bereits mit ihrer ersten Werken »Murder By Means Of Existence« (2004) und »Desolation« (2006) eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, wie brutal, aber zugleich auch variantenreich und technisch hochwertig man extremen Metal gestalten kann, hat ihre eigene Steilvorlage perfekt ausgenutzt und auch fĂŒr ihr neuestes Werk »Greed.Filth.Abuse.Corruption« nicht gerade geschludert, als es darum gegangen ist, mörderische KlĂ€nge und technische Finessen in Kombination mit ungemein aggressiv intonierten Brutalo-Sounds zu erschaffen. Insgesamt elf Kompositionen haben die Burschen aus dem Ärmel geschĂŒttelt, die ihren Vorgaben nicht nur gerecht werden, sondern auch die Weiterentwicklung der Truppe in zweierlei Hinsicht dokumentieren. Zum einen hat sich die Basis ihres Gesamtklangbildes vom Metalcore leicht in Richtung Grindcore hin entwickelt, wobei allerdings der "Core" noch immer im Übermaß vorhanden ist, doch nunmehr eher in purer Form und lediglich als Additiv, zum anderen scheinen sich die Gitarristen Chuck und Liam lĂ€ngere Zeit im Proberaum verschanzt zu haben, um an ihrer Fingerfertigkeit zu abreiten. Das Ergebnis davon sind die unzĂ€hligen filigranen Frickelorgien auf »Greed.Filth.Abuse.Corruption«. Aus diesen Zutaten ergibt sich jene Art von Musik, die "Mathcore" genannt wird und exakt diese Melange, die zugegebenermaßen alles andere als leicht verdaulich ist, zelebrieren BURNING SKIES geradezu. Zudem haben sich die Burschen auch einen Hammersound verpassen lassen, wodurch kein Detail dieser opulenten, mitunter wahrlich fiesen Mischung im Sounddickicht untergeht und so der geneigte Zuhörer problemlos auch zu den feinsten Details in den KlĂ€ngen von BURNING SKIES durchdrehen kann.

Keine Ahnung, Inwiefern die Briten mit ihrer Mixtur erfolgreich sein können, es ist BURNING SKIES mit ihrem aktuellen Haßbatzen aber erneut gelungen, ein sehr eigenstĂ€ndiges Album abzuliefern, das nicht nur auf purer Aggression basiert, sondern wohl auch fĂŒr den Gourmet (vorausgesetzt er verfĂŒgt ĂŒber ein entsprechend straffes NervenkostĂŒm) einiges zu bieten hat.

http://www.burningskies.co.uk/

ordentlich 9


Walter Scheurer

 
BURNING SKIES im Überblick:
BURNING SKIES – Greed.Filth.Abuse.Corruption (Rundling)
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