UNDERGROUND EMPIRE the ONLINE EMPIRE-Titel
  UE-Home → History → Online Empire 28 → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → ARCTIC FLAME – »Primeval Aggressor«-Review last update: 10.04.2019, 06:10:39  

last Index next

ARCTIC FLAME – Primeval Aggressor

BATTLE CRY RECORDS

Ein ganz heißes Eisen haben BATTLE CRY RECORDS mit ARCTIC FLAME im Feuer. Dieses Quintett stammt aus New Jersey und empfiehlt sich mit diesem Scheibchen geradezu für den Titel "Entdeckung des Jahres" wenn von traditionellem Metal die Rede ist. Der Name ARCTIC FLAME sollte nicht mehr ganz unbekannt sein, schließlich konnte die Truppe bereits mit ihrem selbstbetitelten Demo für Aufsehen sorgen. Die fünf Songs davon sind auch auf »Primeval Aggressor« verewigt worden und können ebenso wie die drei zusätzlich vorhandenen Songs voll überzeugen. Der Einstieg mit ›Steel Angels‹ ist vielversprechend und beweist, weshalb die Band in ihrer Heimat bereits als Opener für Größen wie THIN LIZZY oder W.A.S.P. agieren durfte. Zeitloser, traditioneller Metal ist es, den uns ARCTIC FLAME anzubieten haben. Das Riffing der Herren Don Dioro und Rod Mariani erinnert mitunter gar an JUDAS PRIEST und gerade diese Band sollte als Einfluß auf ARCTIC FLAME generell nicht vergessen werden. ARCTIC FLAME aber lediglich als PRIEST-Klon abzuhandeln, ist aber dennoch nicht gerechtfertigt, da das ist noch lange nicht alles ist, was uns die Truppe zu bieten hat. Sänger Dave Lowe verfügt über eine ausdrucksstarke und gefällige Stimme, die mich mitunter an jene von OMEN/PHANTOM-X-Sänger Kevin Goucher erinnert. Auch Dave kann man die Inbrunst, mit der er seine Texte zum besten gibt, anhören, wodurch auch bestätigt wird, daß ARCTIC FLAME ihren Metal mit Hingabe und aus voller Überzeugung zelebrieren. Vor allem ›Spark Of Ire‹, das mit mächtiger Epik-Schlagseite aus den Boxen dröhnt, und das ein wenig THIN LIZZY-inspirierte ›Green Lady (Of The Hill)‹, sowie der Up-Tempo-Bolzen ›The Levellers Wish‹ wissen mächtig zu überzeugen und rechtfertigen die Einladung der Band für die demnächst anstehenden Fesitvalgigs im September; ARCTIC FLAME werden nämlich sowohl bei der nächsten Ausgabe des "Keep It True" zu sehen sein, wie auch beim "Swordbrothers"-Festival.

Wenn es den Jungs gelingt, ihre Songs halbwegs professionell vor dem Publikum zu präsentieren und auch der Sound, für den auf »Primeval Aggressor« übrigens Jack Frost an den Reglern saß und dabei gute Arbeit geleistet hat, einigermaßen akzeptabel klingt, steht einem vollen Erfolg nichts mehr im Wege.

http://www.arcticflamemetal.com/

super 15


Walter Scheurer

 
ARCTIC FLAME im Überblick:
ARCTIC FLAME – Declaration (Rundling-Review von 2008)
ARCTIC FLAME – Primeval Aggressor (Rundling-Review von 2006)
ARCTIC FLAME – Shake The Earth (Rundling-Review von 2013)
ARCTIC FLAME – ONLINE EMPIRE 29-"Living Underground"-Artikel
ARCTIC FLAME – News vom 12.02.2007
ARCTIC FLAME – News vom 10.02.2008
ARCTIC FLAME – News vom 25.09.2009
ARCTIC FLAME – News vom 22.01.2010
ARCTIC FLAME – News vom 07.10.2010
ARCTIC FLAME – News vom 22.01.2011
ARCTIC FLAME – News vom 26.05.2012
ARCTIC FLAME – News vom 18.10.2012
ARCTIC FLAME – News vom 28.10.2012
ARCTIC FLAME – News vom 23.01.2013
ARCTIC FLAME – News vom 18.04.2014
andere Projekte des beteiligten Musikers Rod Mariani:
CYPHER SEER – Awakening Day (Rundling-Review von 2008)
CYPHER SEER – Origins (Rundling-Review von 2011)
CYPHER SEER – News vom 31.01.2007
CYPHER SEER – News vom 30.09.2008
CYPHER SEER – News vom 30.09.2008
MALAKIS REIGN – News vom 10.10.2004
MALAKIS REIGN – News vom 31.01.2007
© 1989-2022 Underground Empire


last Index next

Mithilfe bei der Altpapierverwertung? Die letzten gedruckten UNDERGROUND EMPIRE-Exemplare! Infos:
Button: hier