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  UE-Home → History → Thrash 01/1992 → Review-Überblick → Demo-Review-Überblick → AGONIZE (DK) – »Fall«-Review last update: 05.12.2021, 22:14:01  

”Y-Files”-Datasheet

Contents:  AGONIZE (DK)-Demo-Review: »Fall«

Date:  18.02.1992 (created), 07.12.2021 (revisited), 07.12.2021 (updated)

Origin:  METAL HAMMER-Sonderheft: THRASH

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue possibly still available, check here!

Comment:

AGONIZE waren die einzige Band, die noch nicht im METAL HAMMER vorgestellt worden war, die auf dieser Demoseite der THRASH-Sonderheftes auftauchte.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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AGONIZE (DK)-Logo

Fall

Lange habe ich bei den Death Metal-Demos gezögert, bis dann meine definitive Entscheidung auf AGONIZE fielen, denn ich bin der Meinung, daß Ihr Debutdemo »Fall« zweifelsohne zu den besten Death Metal-Demos des Jahres 1991 gehört!

Was? Ihr wollt, daß ich meine Meinung begründe. Kein Problem! Dazu muß ich vorwegschicken, daß ich Death Metal hasse, der nur nach Schema "F" runtergeballert wird oder der schon nach den zweitem Takt nicht mehr verheimlichen kann, daß hier nur jemand den Kniefall vor den großen Meistern der Todesmucke probt oder der klingt, als sein ein Wibelsturm durch einen Proberaum gefegt und man hätte dies versehentlich mitgeschnitten. Genug der "oder" - Ihr wißt was ich meine. Originalität sollte vorhanden sein und nicht nur das Vorhaben, so viel Krach wie möglich zu machen. Und eben deswegen finde ich AGONIZE total gut! Ihre Songs sind auch wirklich solche, enthalten Riffs, Breaks, Licks, Strophen, Refrains; kurz: sind klar gegliedert und abwechslungsreich arrangiert. Dabei kann man auch keine Band zum Vergleich heranziehen, sondern muß AGONIZE neidlos einen relativ eigenen Klang zugestehen. Was ebenfalls sehr positiv auffällt, ist die sehr saubere Aufmachung von »Fall« denn leider ähneln die meisten Death Metal-Demos dem Chaos in kopierter Version. Ihr habt recht - im Endergebnis ist die Aufmachung achtundachtzig, aber das Auge hört eben auch mit! Zudem ist es beispielsweise bei AGONIZE der Fall, daß alles ins Bild paßt, welches von dieser guten Aufmachung eben abgerundet wird.

Todesblei (Moin Prof!) wie es geil rüberkommt und für Fans jenes Metalles eigentlich das gefundene Fressen sein sollte. Preis: sechs Amerikanische oder zehn Deutsche.


Stefan Glas

 
AGONIZE (DK) im Überblick:
AGONIZE (DK) – Fall (Demo-Review von 1992)
AGONIZE (DK) – Fall (Demo-Review von 1992)
andere Projekte des beteiligten Musikers Stefan Lerke Nielsen:
siehe auch: News über die neue Besetzung von MACERATION im Review von »A Serenade Of Agony«
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