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  UE-Home → History → Underground Empire 7 → Review-Überblick → Demo-Review-Überblick → PANSAMENT – »Negative«-Review last update: 14.05.2022, 12:10:51  

”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  PANSAMENT-Demo-Review: »Negative«

Date:  05.01.1994 (created), 26.07.2020 (revisited), 22.01.2022 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

Attila Sebestyen war der Manager von PANSAMENT, der echte Hindernisse überwinden mußte, um dieses Demo zu mir zu bringen: Er fuhr eine Dreiviertelstunde zu Freunden, die demnächst nach Deutschland fahren würden. Diese nahmen das Päckchen mit und gaben es in Deutschland auf. Attila hatte diesen Weg gewählt, weil er die rumänische Post für zu unzuverlässig hielt.

So landete dieses Tape also bei uns, und dieses Review ist eines der wenigen Spuren, die man im Internet über die Band aus Brasov in Siebenbürgen findet.

Doch damit nicht genug der Spezialitäten, denn zusätzlich zu den sechs Songs, die im Democover abgedruckt waren, hatte Attila kurzerhand noch einen weiteren Song namens ›Peep Show Of Society‹ auf die Kassette gepackt. Dem photokopierten Democover haben wir auch die Collage der Musikerköpfe entnommen, die dadurch qualitativ aber nicht sonderlich gut ist.

Gitarrist Ernst Hubner und Drummer Csaba Mathe gründeten die Band 1987, wobei man anfangs laut Info noch Rhythm and Blues machte. Während Sänger Ticke und Gitarrist Adrian Tudose sowie Càlin hinzukamen, entwickelte sich die Fusion aus Punk und Thrash, die man auch auf diesem Tape hören kann. 1990 wurde Càlin durch Bassist George Nemesnic ersetzt, und die Besetzung, die auf diesem Tape zu hören ist, war zusammen.

Wie es bei PANSAMENT weiterging, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich weiß lediglich, daß 1993 eine Split-7" mit dem Titel »Revolutie?« erschien, bei der die zweite Band TECTONIC waren, die auch in Geralds großartigem Rumänien-Szene-Report zu finden ist.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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PANSAMENT

Negative

PANSAMENT-Bandphoto

Lasset uns nun unseren Blick mal wieder durch etwas ungewöhnlichere Regionen schweifen lassen, und so stellen wir fest, daß Rumänien in dieser Ausgabe noch ganz jungfräulich sind. Flugs nehmen wir das Demo von PANSAMENT zur Hand und wollen diesem Mißstand Abhilfe verschaffen. Etwas erschreckt stellen wir dann fest, daß die Herren da sehr ungewöhnlich und rough rüberkommen. Das liegt zum einen daran, daß die Produktion sehr ungehobelt und der Sound eher schmächtig ist, was jedoch leichtverständlich ist, wenn man das Heimatland von PANSAMENT in Betracht zieht. Der zweite Faktor ist die Musik, die praktisch vollkommen unmelodisch und grobschlächtig ist. Thrash der ganz herzlosen Sorte also. Zudem kriegen wir noch einen Gesang geboten, der zu dem zuvor gesagten paßt wie die Faust aufs Auge und schon ist dieser Anti-Magenbitter fertig. Irgendwie sind PANSAMENT nicht schlecht, doch wenn man ehrlich ist, gehören sie nicht zu den Bands, die man unbedingt kennen sollte, zumal das Angebot, das sich auf dem Demosektor dieser Ausgabe darlegt, nicht ganz so schlecht ist.


Stefan Glas

 
PANSAMENT im Überblick:
PANSAMENT – Negative (Demo-Review von 1994)
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