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  UE-Home → History → Underground Empire 7 → Review-√úberblick → Demo-Review-√úberblick → PANSAMENT – ¬ĽNegative¬ę-Review last update: 04.08.2020, 23:59:17  

”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  PANSAMENT-Demo-Review: ¬ĽNegative¬ę

Date:  05.01.1994 (created), 26.07.2020 (revisited), 26.07.2020 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

Attila Sebestyen war der Manager von PANSAMENT, der echte Hindernisse √ľberwinden mu√üte, um dieses Demo zu mir zu bringen: Er fuhr eine Dreiviertelstunde zu Freunden, die demn√§chst nach Deutschland fahren w√ľrden. Diese nahmen das P√§ckchen mit und gaben es in Deutschland auf. Attila hatte diesen Weg gew√§hlt, weil er die rum√§nische Post f√ľr zu unzuverl√§ssig hielt.

So landete dieses Tape also bei uns, und dieses Review ist eines der wenigen Spuren, die man im Internet √ľber die Band aus Brasov in Siebenb√ľrgen findet.

Doch damit nicht genug der Spezialit√§ten, denn zus√§tzlich zu den sechs Songs, die im Democover abgedruckt waren, hatte Attila kurzerhand noch einen weiteren Song namens ‚ÄļPeep Show Of Society‚ÄĻ auf die Kassette gepackt. Dem photokopierten Democover haben wir auch die Collage der Musikerk√∂pfe entnommen, die dadurch qualitativ aber nicht sonderlich gut ist.

Gitarrist Ernst Hubner und Drummer Csaba Mathe gr√ľndeten die Band 1987, wobei man anfangs laut Info noch Rhythm and Blues machte. W√§hrend S√§nger Ticke und Gitarrist Adrian Tudose sowie C√†lin hinzukamen, entwickelte sich die Fusion aus Punk und Thrash, die man auch auf diesem Tape h√∂ren kann. 1990 wurde C√†lin durch Bassist George Nemesnic ersetzt, und die Besetzung, die auf diesem Tape zu h√∂ren ist, war zusammen.

Wie es bei PANSAMENT weiterging, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich wei√ü lediglich, da√ü 1993 eine Split-7" mit dem Titel ¬ĽRevolutie?¬ę erschien, bei der die zweite Band TECTONIC waren, die auch in Geralds gro√üartigem Rum√§nien-Szene-Report zu finden ist.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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PANSAMENT

Negative

PANSAMENT-Bandphoto

Lasset uns nun unseren Blick mal wieder durch etwas ungew√∂hnlichere Regionen schweifen lassen, und so stellen wir fest, da√ü Rum√§nien in dieser Ausgabe noch ganz jungfr√§ulich sind. Flugs nehmen wir das Demo von PANSAMENT zur Hand und wollen diesem Mi√üstand Abhilfe verschaffen. Etwas erschreckt stellen wir dann fest, da√ü die Herren da sehr ungew√∂hnlich und rough r√ľberkommen. Das liegt zum einen daran, da√ü die Produktion sehr ungehobelt und der Sound eher schm√§chtig ist, was jedoch leichtverst√§ndlich ist, wenn man das Heimatland von PANSAMENT in Betracht zieht. Der zweite Faktor ist die Musik, die praktisch vollkommen unmelodisch und grobschl√§chtig ist. Thrash der ganz herzlosen Sorte also. Zudem kriegen wir noch einen Gesang geboten, der zu dem zuvor gesagten pa√üt wie die Faust aufs Auge und schon ist dieser Anti-Magenbitter fertig. Irgendwie sind PANSAMENT nicht schlecht, doch wenn man ehrlich ist, geh√∂ren sie nicht zu den Bands, die man unbedingt kennen sollte, zumal das Angebot, das sich auf dem Demosektor dieser Ausgabe darlegt, nicht ganz so schlecht ist.


Stefan Glas

 
PANSAMENT im √úberblick:
PANSAMENT – Negative (Demo)
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