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Laura Cox – Burning Bright

E·A·R MUSIC/EDEL

Als Hauptwohnsitz von Laura Cox wird zwar Paris angegeben, ihre Wurzeln hat sie jedoch nicht nur in Frankreich, sondern auch in England. Durchaus denkbar, daß die englische Herkunft fĂŒr ihre musikalische Entwicklung entscheidend gewesen war. Zum ersten Mal als Musikerin ist sie jedenfalls schon als Jugendliche in Erscheinung getreten. Und zwar auf YouTube, wo sie vor gut zehn Jahren erste Videos ihrer Gitarrenkunst veröffentlichte und dabei auch ihre Kenntnisse des britischen Blues vernehmen ließ. Doch nicht nur an ihrem Instrument hat sich die junge Dame als Talent etablieren können, auf ihrem Debutalbum »Hard Blues Shot« stellte sie vor zwei Jahren erstmals auch ihre Kompetenz in Sachen Songwriting unter Beweis. Allein 100.000 verkaufte TontrĂ€ger in Frankreich sprechen wohl eine eindeutige Sprache.

Mit »Burning Bright« versucht sie nun, an diesen Erfolg anzuschließen und hat dafĂŒr zehn Nummern komponiert und eingespielt. Schon die ersten DurchlĂ€ufe machen klar, daß Laura Cox ein ĂŒberaus persönliches Werk veröffentlicht hat, denn ihr Herzblut und ihre Hingabe sind sowohl der Musik selbst, aber auch den teilweise sehr persönlichen Texten anzuhören. Stilistisch wird eine breite Palette geboten, wobei das ArbeitsgerĂ€t der Protagonistin logischerweise immerzu dominant bleibt. Von lĂ€ssigen Rock-Riffs geprĂ€gt sind unter anderem der Opener â€șFire, Fireâ€č und das mit einer krachenden Southern Rock-Schlagseite aus den Boxen donnernde â€șFreaking Out Loudâ€č sowie das druckvolle, wenn auch gedĂ€mpft ausgefĂŒhrte â€șAs I Amâ€č.

Nicht zuletzt ihre Stimme lĂ€ĂŸt dabei Vergleiche zum FrĂŒhwerk von Joan Jett anstellen, die ruhigere Seite ihres Schaffens erinnert dagegen eher an Sheryl Crow. DiesbezĂŒglich seien vor allem â€șLast Breakdownâ€č und die GĂ€nsehautnummer â€șRiverâ€č erwĂ€hnt. Mit letztgenannter Nummer könnte sie sogar einen direkten Wettbewerb zu Beth Hart antreten. Respekt!

Als mindestens ebenso gelungen sind noch jene Tracks zu nennen, in denen Laura Blues und Rock kombiniert und dabei zu erkennen gibt, daß sowohl CREAM, als auch LED ZEPPELIN und ZZ TOP essentiell fĂŒr ihre musikalische Sozialisation gewesen sein mĂŒssen. All diese EinflĂŒsse wurden im â€șBad Luck Bluesâ€č auf ebenso lĂ€ssige wie effektive Manier verarbeitet und lassen diesen Track nicht nur zum Highlight dieses Albums, sondern obendrein auch zu einem ĂŒberaus heißen Hitkandidaten werden. Cooles Album einer ĂŒberaus talentierten wie bewundernswerten und authentisch wirkenden Lady!

https://www.lauracoxband.com/

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
Laura Cox im Überblick:
Laura Cox – Burning Bright (Rundling)
© 1989-2019 Underground Empire


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