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  UE-Home → History → Online Empire 81 → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → Laura Cox – »Burning Bright«-Review last update: 18.06.2022, 10:01:29  

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Laura Cox – Burning Bright

E·A·R MUSIC/EDEL

Als Hauptwohnsitz von Laura Cox wird zwar Paris angegeben, ihre Wurzeln hat sie jedoch nicht nur in Frankreich, sondern auch in England. Durchaus denkbar, daß die englische Herkunft für ihre musikalische Entwicklung entscheidend gewesen war. Zum ersten Mal als Musikerin ist sie jedenfalls schon als Jugendliche in Erscheinung getreten. Und zwar auf YouTube, wo sie vor gut zehn Jahren erste Videos ihrer Gitarrenkunst veröffentlichte und dabei auch ihre Kenntnisse des britischen Blues vernehmen ließ. Doch nicht nur an ihrem Instrument hat sich die junge Dame als Talent etablieren können, auf ihrem Debutalbum »Hard Blues Shot« stellte sie vor zwei Jahren erstmals auch ihre Kompetenz in Sachen Songwriting unter Beweis. Allein 100.000 verkaufte Tonträger in Frankreich sprechen wohl eine eindeutige Sprache.

Mit »Burning Bright« versucht sie nun, an diesen Erfolg anzuschließen und hat dafür zehn Nummern komponiert und eingespielt. Schon die ersten Durchläufe machen klar, daß Laura Cox ein überaus persönliches Werk veröffentlicht hat, denn ihr Herzblut und ihre Hingabe sind sowohl der Musik selbst, aber auch den teilweise sehr persönlichen Texten anzuhören. Stilistisch wird eine breite Palette geboten, wobei das Arbeitsgerät der Protagonistin logischerweise immerzu dominant bleibt. Von lässigen Rock-Riffs geprägt sind unter anderem der Opener ›Fire, Fire‹ und das mit einer krachenden Southern Rock-Schlagseite aus den Boxen donnernde ›Freaking Out Loud‹ sowie das druckvolle, wenn auch gedämpft ausgeführte ›As I Am‹.

Nicht zuletzt ihre Stimme läßt dabei Vergleiche zum Frühwerk von Joan Jett anstellen, die ruhigere Seite ihres Schaffens erinnert dagegen eher an Sheryl Crow. Diesbezüglich seien vor allem ›Last Breakdown‹ und die Gänsehautnummer ›River‹ erwähnt. Mit letztgenannter Nummer könnte sie sogar einen direkten Wettbewerb zu Beth Hart antreten. Respekt!

Als mindestens ebenso gelungen sind noch jene Tracks zu nennen, in denen Laura Blues und Rock kombiniert und dabei zu erkennen gibt, daß sowohl CREAM, als auch LED ZEPPELIN und ZZ TOP essentiell für ihre musikalische Sozialisation gewesen sein müssen. All diese Einflüsse wurden im ›Bad Luck Blues‹ auf ebenso lässige wie effektive Manier verarbeitet und lassen diesen Track nicht nur zum Highlight dieses Albums, sondern obendrein auch zu einem überaus heißen Hitkandidaten werden. Cooles Album einer überaus talentierten wie bewundernswerten und authentisch wirkenden Lady!

https://www.lauracoxband.com/

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
Laura Cox im Überblick:
Laura Cox – Burning Bright (Rundling-Review von 2019)
© 1989-2022 Underground Empire


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