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JONO – Life

FRONTIERS RECORDS/SOULFOOD

Gestartet wurde dieses Unternehmen als Soloprojekt des schwedischen Sängers Johan Norrby. Bei uns zwar noch weitgehend unbekannt, hat der gute Mann mit der nach seinen Initialen benannten Formation JONO in der Heimat schon mit Veröffentlichungen im ProgRock-Sektor aufhorchen lassen.

Für sein aktuelles Album hat er sich mit WITHIN TEMPTATION-Gitarrist Stefan Helleblad sowie dessen kurzzeitigen Bandkollegen Nicka Hellenberg am Schlagzeug zusammengetan, um der gemeinsamen Vorliebe für schwer opulente, bombastische Sounds in der Schnittmenge aus Prog und Melodic Rock zu frönen. Nicht zuletzt die üppigen Gesangs-Arrangements machen eine immense Affinität zu QUEEN oder KANSAS offenkundig, während - die mitunter gefährlich nahe am Kitsch zu verortende - ausladende, schwer in Richtung klassischer Klänge ausgelotete Vortragsweise auch den Einfluß von Künstlern wie MEAT LOAF oder des unvergessenen Paul O'Neill (›No Return‹ hätte wohl auch auf die früheren TSO-Alben gepaßt) vernehmen läßt.

Da es die Herren aber auch draufhaben, eher simpel und gediegen zu rocken, ist der Zuhörer durch kerniges Material wie ›Down Side‹ oder ›The Magician‹ vor einer Zuckerwatte-Überdosis gefeit, und obendrein sei der Vortrag von Johan allen AVANTASIA-Fans ans Herz gelegt, schließlich hat seine Phrasierung einiges mit der von Mastermind Tobias Sammet gemeinsam, nachzuhören unter anderem im formidablen Ohrenschmeichler ›On The Other Side‹.

http://www.jonotheband.se/

gut 11


Walter Scheurer

 
JONO im Überblick:
JONO – Life (Rundling-Review von 2017 aus Online Empire 73)
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