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  UE-Home → History → Underground Empire 7 → Review-Überblick → Demo-Review-Überblick → FENRIS (D) – »Omniscience Beyond«-Review last update: 20.11.2022, 22:24:48  

”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  FENRIS (D)-Demo-Review: »Omniscience Beyond«

Date:  05.01.1994 (created), 15.12.2017 (revisited), 22.01.2022 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

FENRIS schickten uns kurze Zeit später noch ihre eigenproduzierte CD »Fill The Void« zu, die von Juli bis Oktober 1994 in der gleichen Besetzung wie das »Omniscience Beyond«-Demo eingespielt wurde: Michael Tegge (v), Thomas Heitmann (g), Claas Solbrig (g), Alexander Wieczorek (b) und Holger Brust (d). Die CD erlebte sogar eine zweite Auflage und wurde zudem 2007 von SOURCE OF DELUGE wiederveröffentlicht. Doch leider sollte es für FENRIS nicht so gut laufen: Claas und Holger verließen die Band, Alexander wechselte zu den Kollegen SCAFFOLD, wo er am »Eerie Circles«-Nachfolger mitwirkte.

Die beiden verbleibenden FENRIS-Musiker Michael und Thomas erhielten Verstärkung von Keyboarder Mirco Heinze, wie sie mir in einem weiteren Brief mitteilten, wo sie zugleich sagten, daß sie weiterhin eine neue Rhythmusmannschaft suchen. Ob die Band jemals wieder komplett wurde, entzieht sich meiner Kenntnis.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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FENRIS (D)-Logo

Omniscience Beyond

Als FENRIS noch unter ihrem alten Namen THE INTRÜDERS praktizierten, erhielt ich ein ziemlich fürchterliches Demotape von ihnen, so daß ich mir von diesem aktuellen Tape eigentlich auch nicht viel erhoffte, sondern eher Schlimmes erwartete. Doch die Umbennung muß Wunder bewirkt haben. Zumindest wurde ein Stilwechsel vollzogen, hin zu progressiveren Klängen und komplexeren Strukturen. Zwar sind die im Info angeführten Vergleiche zu FATES WARNING und HELSTAR, die anscheinend von anderen Kollegen der schreibenden Zunft stammen, etwas sehr hochgestochen, aber dennoch wissen FENRIS mit den zwei Songs ihres aktuellen Demos zu überzeugen. Man beginnt mit dem Titelstück sehr nachvollziehbar mit einem klasse Gitarrenthema, um dann etwas fuddeliger zu werden, ohne daß man je das Gefühl haben muß, die Band würde ihre Abstrahierungsbemühungen übertreiben. Umseitig entführt man uns schließlich umseitig zur ›Oak Of Wisdom‹, die in ihrer mächtigen Größe glatt acht Minuten in den Himmel aufragt.

FENRIS haben auf ihrem Demo knapp 15 Minuten leicht progressiven Metal zu bieten, der von den Gitarren sein Leben erhält und durch die Rhythmusgruppe in seiner Wirkung gestärkt wird. Mit Michael Tegge hat man einen Sänger mit Potential, dessen Stimme zum Sound paßt, der aber noch viel mehr kann, als er derzeit zeigt. Es steckt zweifelsohne in der gesamten Band noch einiges mehr, das sie durch fleißiges Proben herauszukitzeln imstande ist. Das Cover des Demos soll auf keinen Fall unerwähnt bleiben, da es ein wirklich geniales Motiv besitzt, das man mit dem Titel "Kugelgesicht" taufen könnte.


Stefan Glas

 
FENRIS (D) im Überblick:
FENRIS (D) – Fill The Void (Re-Release-Review von 2007)
FENRIS (D) – Omniscience Beyond (Demo-Review von 1994)
© 1989-2022 Underground Empire


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