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  UE-Home → History → Online Empire 73 → Review-Überblick → Do It Yourself-Review-Überblick → DEAD EXPRESS – »Bloodsucking Queen«-Review last update: 29.01.2023, 21:40:36  

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DEAD EXPRESS

Bloodsucking Queen

(8-Song-CD: Preis unbekannt)

Als "Sweaty Action Rock with Punk Attitude" bezeichnet das Infoblättchen die Musik dieser Schweden und trifft damit den Nagel exakt auf den Kopf, denn der Fünfer aus dem Raum Nyköping rockt sich ab dem Einstieg ›The King‹ in der Tat auf lässig-lockere Manier den Hintern ab. Daß dabei immer wieder Reminiszenzen an diverse andere Rock-Ikonen aus dem Drei-Kronen-Land auffällig werden, ist weder zufällig noch überraschend, schließlich hatte das Quintett schon in den ersten Monaten der Bandexistenz die Chance, vor Publikum zu bestehen und konnte sich dabei offenbar nicht nur einiges an Wissen aneignen, sondern auch mitbekommen, worauf die Kids in der Heimat so richtig abfahren.

Außerdem scheinen DEAD EXPRESS auch erkannt zu haben, daß eine mehr als nur dezente Annäherung an diverse Heroen vom Publikum immer noch besser aufgenommen wird als der gezwungene Versuch, mit einer musikalischen Neuerfindung zu punkten. Warum also nicht den Versuch wagen, mit einer Melange bei den Fans anzukommen, der man anhört, daß man sich dafür vorwiegend an THE HELLACOPTERS, GLUECIFER und den BACKYARD BABIES orientiert hat und zudem auch Bands wie MOTÖRHEAD, die RAMONES, GUNS N' ROSES und HANOI ROCKS bewundert?

Eben. Und genau damit haben wir es hierbei zu tun. Einen Innovationspreis werden DEAD EXPRESS für »Bloodsucking Queen« daher mit Sicherheit nicht erhalten, jede Menge Zuspruch in der Fanbase der erwähnten Referenzbands ist aber auf jeden Fall zu erwarten. Schließlich tritt nicht nur der genannte Einstiegssong in Manier ihrer Landsmänner mächtig Popo, auch ›Love Stinks‹ und ›Rat Race‹ wissen, mit entsprechender Wucht auf den - hüstel - "Punkt" (Autsch!) zu kommen und sind obendrein unglaublich zwingend und von fast schon penetranter Eingängigkeit geprägt. Als Oberhammer-Ohrwurm entpuppt sich aber dennoch ›Stockholm Syndrome‹, das schwedischer gar nicht rocken könnte. Originell mag anders klingen, Spaß bereitet diese Scheibe aber immer wieder!

http://www.facebook.com/dead-express-968779579807865/

unorigineller Spaß


Walter Scheurer

 
DEAD EXPRESS im Überblick:
DEAD EXPRESS – Bloodsucking Queen (Do It Yourself-Review von 2017 aus Online Empire 73)
DEAD EXPRESS – The Noble Art Of Self Destruction (Rundling-Review von 2018 aus Online Empire 77)
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