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MONSTERS OF THE ORDINARY

Breaking Silence Violently

(7-Song-CD-R: Preis unbekannt)

Im Osten der Alpenrepublik zählt diese Formation längst zu den Fixsternen der Szene. An sich zwar im Stoner-Bereich beheimatet, hat das Quartett nicht nur vor einschlägigen Referenzformationen wie NEBULA oder ORANGE GOBLIN bestehen können, sondern auch schon vor nicht ganz so passenden Bands wie ASTRAL DOORS seine Livequalität unter Beweis gestellt. Auch für die bisher veröffentlichten Tonträger »Collisions & Encounters«, »On The Edge And Beyond« und »Mirror« gab es mehrheitlich positives Feedback, nachvollziehbar also, daß MONSTERS OF THE ORDINARY auch für das neue Album sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Zu recht, denn die sieben Tracks, die es auf eine Gesamtspiellänge von über 40 Minuten bringen, leben von der hingebungsvollen Darbietung, sind von einem überaus abwechslungsreichen Vortrag geprägt und wissen, mit klassischen Einflüssen ebenso zu gefallen wie mit "zeitgeistigen" Fragmenten. Zwar läßt sich Stoner Rock der urwüchsigen Art durchweg als Basis heraushören, da mit wenigen Ausnahmen (wie etwa in der KYUSS-Huldigung ›In Your Head‹) dieses Terrain aber immer wieder verlassen wird, ist gesichert, daß nicht nur Puristen Gefallen an der Scheibe finden werden. Bei aller Variabilität wirkt die Chose jedoch wie aus einem Guß. Nicht zuletzt, weil Sänger Oliver Müller mit einer dermaßen markanten Stimme gesegnet ist, um »Breaking Silence Violently« eine Art "roten Faden" verabreichen zu können. Dadurch ist es im Endeffekt sogar völlig egal, ob MONSTERS OF THE ORDINARY deftig und roh in QUEENS OF THE STONE AGE-Gefilden tobt (wie etwa im knallharten Eröffnungstrack ›Open Up Your Eyes‹), man dem Doom rifftechnisch in schwermetallischer Manier die Ehre erweist, oder aber, man uns wissen läßt, daß den Jungs auch diverse Grunge-Heroen immer noch geläufig sind. Und sogar mit dem etwas schrägen ›Tripsitter‹, das in erster Linie psychedelisch wabernde Sounds aus den Boxen dröhnen läßt, schafft es dieser "MONSTER-Clan", den Zuhörer mitzureißen. Nicht übel, Jungs, nur weiter so!

http://www.monstersoftheordinary.com/

zeitlose Monster-Tracks


Walter Scheurer

 
MONSTERS OF THE ORDINARY im Überblick:
MONSTERS OF THE ORDINARY – Breaking Silence Violently (Do It Yourself-Review von 2017)
© 1989-2022 Underground Empire



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