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EXISTANCE (F) – Breaking The Rock

BLACK VIPER RECORDS (Import)

Jeder Vater ist verdammt stolz darauf, wenn sich der Nachwuchs mit den eigenen Interessen anfreunden kann, völlig egal, ob es sich dabei um Sport, Autos oder eben Rock'n'Roll handelt. In Bezug auf letzteres darf Didier Izard, der sich einst als Frontmann der französischen Protagonisten H-BOMB einen guten Namen in der Szene machen konnte, wohl mit ganz besonders breiter Brust von seinem Sprössling Julian berichten.

Der hat n√§mlich 2008 mit einigen Kumpels eine Band gegr√ľndet und widmet sich - der sprichw√∂rtliche Apfel ist in diesem Fall tats√§chlich ganz nahe neben den Stamm gepurzelt - dem harten Rock in gepflegter 80er Tradition. Nicht nur das, auch die Hingabe und der Elan scheinen bei Julian und seinen Bandkollegen ausgepr√§gt zu sein, schlie√ülich wurde EXISTANCE 2008 gegr√ľndet und offerierte 2011 ein erstes, selbstbetiteltes Demo. Dieses wurde ein knappes Jahr sp√§ter sowohl als CD beziehungsweise Vinyl erneut aufgelegt, und schon 2014 folgte das erste Langeisen ¬ĽSteel Alive¬ę.

Da dieses aber leider mangels entsprechender Promotion nahezu unbeachtet blieb, d√ľrfte man hierzulande bislang nur wenig von der Band mitbekommen haben. Nun aber steht ¬ĽBreaking The Rock¬ę in den Startl√∂chern, das mit ‚ÄļHeavy Metal Fury‚ÄĻ unmi√üverst√§ndlich und programmatisch eingeleitet wird. Doch nicht nur der Opener entpuppt sich als gelungen, EXISTANCE versteht es durchweg, mit ausgefeilten Songs, die von Melodien und Hooks gepr√§gt sind, zu gefallen. Egal in welcher Heftigkeit losgelegt wird, der Mix aus Heavy Metal und klassischem Hard Rock kommt gediegen sowie soundtechnisch ordentlich umgesetzt aus den Boxen.

Zwar mag man das eine oder andere Riff wie auch so manche Gesangspassage (‚ÄļAll Is On Fire‚ÄĻ kommt beispielsweise mit besten Gr√ľ√üen von HAMMERFALL daher, ‚ÄļPain In Paradise‚ÄĻ w√ľrde man wohl auch von ACCEPT, √§hem, akzeptieren) eventuell schon mal wo anders vernommen haben, am Umstand, da√ü die Franzosen f√ľr gepflegte Metal-Unterhaltung sorgen, √§ndert das aber nichts.

Schon klar, spektakul√§r klingt anders, EXISTANCE bietet auf ¬ĽBreaking The Rock¬ę aber auf jeden Fall eine mehr als nur solide Leistung und zudem mu√ü man Julian attestieren √ľberraschend akzentfrei zu singen. Papa Didier kann zu recht stolz sein!

http://www.existanceband.com/

gut 11


Walter Scheurer

 
EXISTANCE (F) im √úberblick:
EXISTANCE (F) – Breaking The Rock (Rundling)
EXISTANCE (F) – Existance (Rundling)
EXISTANCE (F) – News vom 10.03.2012
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