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SILVERBONES – Wild Waves

STORMSPELL RECORDS (Import)

Bandname, Albumtitel und Cover suggerieren auf Anhieb Assoziationen zu Piratenthematik und den entsprechenden Bands, wenig überraschend also, daß der vom gelungenen Intro ›Cry Of Freedom‹ eingeleitete, eröffnende Titelsong ›Wild Waves‹ nach RUNNING WILD zu deren Blütezeit tönt.

Doch Rock'n'Rolf und sein Gefolge stellen nur eine von vielen nachvollziehbaren Inspirationsquellen dar, auch GRAVE DIGGER, JUDAS PRIEST und IRON MAIDEN lassen sich fragmentarisch aus dem Soundkorsett der aus dem Raum Venetien stammenden Burschen heraushören. Typischer Stoff eben, von Musikern, die der "alten Schule" frönen. Und das tun die Jungs auch mit Hingabe. Ebenso auffällig ist die Spielfreude mit der knackig-einprägsame Nummern wie ›Royal Tyrants‹ oder ›Riders Of The New World‹ dargeboten werden.

Keine Frage, diese Jungs sind schon im Kindergarten "metallisch" sozialisiert worden und haben die Klänge der 80er Jahre verinnerlicht. Selbstredend sind sie auch mit den Epic Metallern dieser Zeit vertraut, nachzuhören unter anderem im Finale ›Black Bart‹. Der mit knapp acht Minuten längste Track dieser Scheibe entpuppt sich nicht nur als dramaturgisch spannend, die Musiker stellen hier auch deutlich stärker als sonst ihren Drang, an den Instrumenten zu glänzen in den Vordergrund und geben auch dabei gute Figur ab. Paßt!

Die Platte könnt Ihr beim HELLION RECORDS-Vertrieb beziehen:

http://www.hellionrecords.de/

Weitere Infos gibt's auf Facebook:

http://silverbonesofficial.wixsite.com/silverbones

gut 11


Walter Scheurer

 
SILVERBONES im Überblick:
SILVERBONES – Wild Waves (Rundling-Review von 2016)
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