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GUNS OF GLORY – Strafing Run

PURE ROCK RECORDS/SOULFOOD

Als diese Jungs aus dem finnischen Lappeenranta vor gut drei Jahren ihr Erstlingswerk »On The Way To Sin City« veröffentlichten, war die Band zwar gerade einmal drei Jahre lang aktiv, die Jungs wußten aber sehr wohl schon, wonach ihnen der Kopf stand.

Und zwar völlig unmißverständlich, denn besagtes Debut strotzte nur so vor rotzigen Hard Rock-Nummern. Diese waren allesamt inspiriert von Helden einer (beziehungsweise mehrerer) Musiker-Generationen vor deren Geburt, sprich vorwiegend von AC/DC, GUNS N' ROSES, HANOI ROCKS und ROSE TATTOO, aber auch FREE, THE FACES sowie THE ROLLING STONES dürften zur musikalischen Sozialisation dieser Suomi-Jungs beigetragen haben. Keine Frage, wer eine solche "Schule" absolvieren durfte, ist wohl für sein Leben lang davon geprägt. Kaum verwunderlich also, daß auch das zweite Album ein schnörkelloses und kompromißloses Rock-Gerät geworden ist. Dieses ist erneut geprägt von den überaus lässig intonierten, schmissigen und blues-infiltrierten Tracks der Burschen, ebenso aber auch von der rauchig-rauhen Stimme von Frontmann Petri Puheloinen, dessen Timbre durchaus auch auf Selbstgebrannten zum Frühstück schließen läßt (ohne dem jungen Mann etwas unterstellen zu wollen...).

Alles mehr oder weniger wie gehabt also, aber doch nicht ganz. Zuletzt scheinen die Jungs nämlich nicht nur überaus ambitioniert gewesen zu sein, um ihre Songs hinsichtlich der Themen "Hooks" und "Melodien" noch ein wenig zugänglicher zu gestalten, man merkt »Strafing Run« auch den Einfluß diverser zeitgenössischer Formationen an. So läßt etwa ›One You Need‹ an die Schweden BLACK TRIP denken, während man ›Don't You Know‹ in ähnlicher Form wohl auch von den BLACK STAR RIDERS akzeptieren würde.

Doch völlig unabhängig davon, an welche andere Szenegröße man sich erinnert fühlt, wichtig ist nur, daß die Songs genauso beim Hörer ankommen, wie sie von den Schreibern angedacht sind. Und das ist GUNS OF GLORY mit den zwölf Tracks von "Strafing Run" vollends gelungen, denn die Scheibe ROCKT, und das ohne Abstriche!

http://www.facebook.com/gunsofgloryofficial

gut 11


Walter Scheurer

 
GUNS OF GLORY im Überblick:
GUNS OF GLORY – On The Way To Sin City (Rundling-Review von 2013)
GUNS OF GLORY – Strafing Run (Rundling-Review von 2016)
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