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THE ROOMSOUNDS – Elm St.

DENIM DIABLO MUSIC (Import)

Aus Dallas, Texas stammt diese Formation, die mit ihrem neuen Album der Heimat Tribut zollt. In einem kleinen Club in der Elm Street hat THE ROOMSOUNDS vor einigen Jahren das erste Konzert absolviert, und dieser Gig war offenbar Motivation genug, um sich fortan vollends dem Classic Rock hinzugeben. Schon klar, das ist jetzt nicht wirklich ungewöhnlich, paßt aber gut zur ebenso unprätentiösen Gangart der Band wie der Aufmachung der Scheibe, die zwar nicht wirklich als Hingucker taugt, auf jeden Fall aber zweckmäßig ausgefallen ist.

Etwas überraschender erscheint da schon die Tatsache, daß sich eine Band aus Texas über weite Strecken an Ikonen der britischen Musikgeschichte orientiert. So kommen auf »Elm St.« immer wieder ganz offenkundige Anleihen von THE BEATLES, THE ROLLING STONES und THE FACES aus den Boxen, die jedoch mit US-typischer Leichtigkeit dargeboten werden und völlig unverkrampft klingen.

Doch das ist selbstredend bei weitem nicht alles an Klängen, die man geboten bekommt. Neben emotionsgeladenen, blues-getränkten, desöfteren in Richtung von Tom Petty tendierenden Rock-Schmuckstücken, ist sehr wohl auch die Herkunft der Burschen stilistisch herauszuhören.

Wenig verwunderlich, wenn man bedenkt, daß im "Fame"-Studio Duane Allman-Devotionalien zu bestaunen sind und sich das Quartett eben dort - auf Einladung, übrigens, wodurch die Klasse dieser Band ausreichend dokumentiert sein sollte - den entsprechenden Sound verabreichen hat lassen.

http://www.theroomsounds.com/

gut 10


Walter Scheurer

 
THE ROOMSOUNDS im Überblick:
THE ROOMSOUNDS – Elm St. (Rundling-Review von 2016)
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