UNDERGROUND EMPIRE the ONLINE EMPIRE-Titel
  UE-Home → History → Online Empire 66 → Review-Ãœberblick → Rundling-Review-Ãœberblick → WICKED MARAYA – Â»Liftetime In Hell«-Review last update: 14.01.2021, 06:41:07  

last Index next

WICKED MARAYA – Liftetime In Hell

MASSACRE RECORDS/SOULFOOD

Ältere Semester werden mit den Ohren schlackern, aber auch US-Metal-Fetischisten jüngeren Geburtsjahres dürften hellhörig werden, wenn dieser Bandnamen fällt, schließlich war diese Formation aus Long Island über zwei Dekaden nicht in der Szene präsent. Zwar hatte man sich zwischenzeitlich auf den zweiten Teil des Bandnamens beschränkt und unter diesem zwei Alben [»No Hope For Humanity...?« (1996) und »Counterculture« (1997)] aufgelegt, der vorliegende Dreher erscheint aber dennoch ganz bewußt unter dem ursprünglichen (und erneut aktuellen!) Namen.

An sich bereits 1991 aufgenommen, jedoch aus unterschiedlichen Gründen bis dato unter Verschluß gehalten, kredenzt uns die Band, die sich seinerzeit durch ihre Videos bei MTV (›Another Day‹!) hierzulande einen Namen machen konnte, noch vielmehr aber durch ihre fulminanten Liveshows, als sie unter anderem gemeinsam mit METAL CHURCH und später mit SKYCLAD durch die "alte Welt" gondelte, nun endlich auch jene Exponate ihres Schaffen. Um die wiedergefundene Vitalität der Band zu untermauern gibt es mit ›Suicidal Dawn‹ und ›Fall From Grace‹ zudem zwei brandaktuelle Nummern zu hören, die perfekt ins Gesamtbild passen.

Höchst melodischer Power Metal stand damals wie heute auf dem Programm, vorgetragen in exakt jener Machart, für die man hierzulande Bands aus Übersee liebgewonnen hatte. Getragen von einer fett groovenden Rhythmusabteilung und der harmonischen Darbietung der beiden Gitarristen Michael Iadevaio und Daniel Malsch, liefern die Herrschaften ausnahmslos erlesenes Material, das nicht zuletzt von der markanten Stimme vom Frontmann Lou Falco hohen Wiedererkennungswert erhält.

Die Idee mit diesem "verlorenen Schatz" (der mit ›Jonny‹ lediglich einen Song enthält, der auch auf dem eigentlichen Debut »Cycles« zu finden war) und den beiden neuen Songs den Namen WICKED MARAYA erneut in der Szene zu etablieren, dabei jedoch nicht bloß die Nostalgiker anzusprechen, sondern sehr wohl auch einen Bezug zur Gegenwart herzustellen, ist definitiv gelungen! Welcome back!

http://www.wickedmaraya.com/

beeindruckend 13


Walter Scheurer

 
WICKED MARAYA im Ãœberblick:
WICKED MARAYA – Liftetime In Hell (Rundling)
WICKED MARAYA – News vom 04.12.2007
WICKED MARAYA – News vom 19.05.2012
unter dem ehemaligen Bandnamen MARAYA:
MARAYA – No Hope For Humanity...? (Rundling)
© 1989-2021 Underground Empire


last Index next

Alexi Laiho verstirbt zum Jahreswechsel 2020/2021. Mehr dazu in den...
Button: News