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REVERENCE (US, MI) – Gods Of War

RAZAR ICE RECORDS (Import)

Zwar hat »When Darkness Calls«, das 2012er Debutalbum dieser "All-Star-Truppe" einigermaßen aufhorchen lassen, mehr als ein Underground-Thema sind REVERENCE aber dennoch nicht geworden. Wohl nicht zuletzt deshalb, weil man damals kraftstrotzendes und zugleich melodisches Traditions-Schwermetall kaum als massenkompatibel bezeichnen konnte. In der Zwischenzeit ist aber nicht nur das Bedürfnis nach derlei Sounds wieder deutlich gestiegen, es dürfte auch nicht gerade von Nachteil sein, daß der zu Debut-Tagen noch gänzlich unbekannte Sänger Todd Michael Hall seit einiger Zeit auch bei den wiederbelebten RIOT V aktiv ist und sein Beitrag auf »Unleash The Fire«, dem aktuellen Dreher dieser Szene-Ikone, ein wichtiger war.

Seine Leistung ist selbstredend auch auf »Gods Of War« imposant, wobei es erneut die Höhen sind, die er schlicht sensationell meistert. Als nicht minder essentiell erweisen sich auch die grandiosen Gitarrenpassagen der Herren Bryan Holland und Pete Rossi. Während der frühere TOKYO BLADE-Saitenartist Bryan gemeinsam mit Todd die Songs geschrieben hat, erweist sich Neuzugang Pete (der u.a schon mit OVERLAND gearbeitet hat) als Frickler vor dem Herrn und soliert mit unfaßbarer Hingabe in den Tracks. Jedoch, und das ist das Überraschende: Ohne sich zu sehr ins Rampenlicht zu drängen! Daß die Rhythmusfraktion - "Dr. Killdrums" Steve Wacholz und OVERLOADED-Basser Michael Massie - ausschließlich erlesene, aber dennoch wuchtige Groove-Vorlagen liefert sollte zwar ohnehin außer Zweifel stehen, einen dermaßen inspirierten wie beseelten Unterbau haben aber definitiv nicht alle Bands. Auch die Songs an sich haben alles, was sich der geneigte Fan wünscht. Besonders hervorgehoben werden sollten aber der mit NWoBHM-Schlagseite (SAXON!) ausgestattete, eröffnende Titeltrack, die Halb-Ballade ›Angel In Black‹, die im Stile von METAL CHURCH bretternde Abrißbirne ›Tear Down The Mountain‹, das von den Grundriffs her mitunter an frühe DIO erinnernde ›Blood Of Heroes‹ sowie das mit einem Refrain für die Ewigkeit gesegnete, durchaus auch bei RIOT V gut ins Programm passende ›Battle Cry‹.

Absolut gelungener Dreher einer wahren "Super-Group", die sich hoffentlich auch mal in unseren Breiten zeigen wird!

http://www.reverencemetal.com/

beeindruckend 13


Walter Scheurer

 
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