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BLACK SPACE RIDERS – Refugeeum

BLACK SPACE RECORDS/CARGO

Es wäre so einfach gewesen für diese Band. Die Burschen hätten bloß den auf »D:Rei« eingeschlagenen Weg konsequent beibehalten müssen und hätten mit einem vielschichtig intonierten Mix wie zuletzt mit Sicherheit erneut für Furore gesorgt. Doch diese Band will es offenbar ganz genau wissen und hat sich nahezu neu erfunden. Dabei ist der Faktor Variabilität an sich zwar "nur" erweitert worden, man merkt aber sehr wohl, daß ein Verlassen der "Komfortzone" stattgefunden hat. Im Vergleich zu früher geht es nämlich sowohl einfühlsamer, teilweise aber auch viel derber zur Sache.

Was die Band davon hat? Eine Menge! Durch die mit der Musik einhergehende Kursänderung im Textkonzept, klingt der Fünfer auf »Refugeeum« intensiver, berührender und aufwühlender denn je und läßt obendrein eine bis dato nicht in dieser Form vorhandene Eingängigkeit erkennen. Nachzuhören unter anderem im von sägenden Riffs geprägten ›Curtains Of Death‹, das dazu auch noch eine gänsehautverursachende Gesangsdarbietung beinhaltet, für die ihnen selbst Lemmy seinen Segen geben dürfte. Kniefall!

Vorhersehbar waren die BLACK SPACE RIDERS zwar noch nie, eine dermaßen gekonnte "Neu-Inszenierung" war ihnen aber bei allem Respekt nicht zuzutrauen.

http://www.blackspaceriders.com/

beeindruckend 13


Walter Scheurer

 
BLACK SPACE RIDERS im Überblick:
BLACK SPACE RIDERS – Beyond Refugeeum (Rundling-Review von 2016)
BLACK SPACE RIDERS – Black Space Riders (Rundling-Review von 2010)
BLACK SPACE RIDERS – D:rei (Rundling-Review von 2014)
BLACK SPACE RIDERS – Refugeeum (Rundling-Review von 2015)
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