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  UE-Home → History → Metal Hammer 07/92 → Review-Überblick → Demo-Review-Überblick → FALSE PROPHET (US) – »The Second Death«-Review last update: 05.12.2021, 22:14:01  

”Y-Files”-Datasheet

Contents:  FALSE PROPHET (US)-Demo-Review: »The Second Death«

Date:  25.05.1992 (created), 02.09.2011 (revisited), 13.04.2012 (updated)

Origin:  METAL HAMMER

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue possibly still available, check here!

Comment:

Interessanterweise sollte bei FALSE PROPHET Tim Haisman als Drummer, der uns später bei den doch deutlich zahmeren WIDOW begegnen sollte.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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FALSE PROPHET (US)-Logo

The Second Death

Ihr erstes Demo »Sign Of The Cross« hat mir, wenn ich ehrlich bin, überhaupt nicht gefallen, und so ging ich mit zwiespältigen Gefühlen an den Nachfolger »The Second Death« ran - einerseits sehr gespannt, ob FALSE PROPHET sich positiv weiterentwickeln konnten und andererseits mit der Befürchtung, daß ich ein weiteres Mal enttäuscht werden könnte. Als das Demo dann auch noch mit einem oberschwachsinnigen Intro (›Diabolic Rites‹, uaaaargh, schlotter, fürcht!) losging, wollte ich schon einen Schlußstrich unter das Tape ziehen und FALSE PROPHET einen Platz im Kindergarten reservieren lassen. Gut, daß ich es nicht getan habe und diese qualvollen Sekunden durchgestanden habe, denn was dann folgt hat echt klasse! Eine Gratwanderung zwischen Death und Thrash Metal mit sehr deathlastigen Vocals, jedoch mit der Präzision gnadenloser Thrashriffs. Diese Kombination verpaßt den fünf Stücke von »The Second Death« einen Soundcharakter, der sie zur Spitzenklasse dieser Musikrichtung erhebt. Oder, um es mal direkter zu sagen: Das ist einfach obergeil, was diese falschen Fuffziger von Propheten loslassen!

Also wirklich ein Superdemo - wäre da dieses dümmliche Intro nicht. Etwas sehr klischeehaft ist auch das Cover ausgefallen, so daß wir wieder einen kleinen Abstrich machen müssen. Über die Texte decken wir ebenso besser beschämt das Mäntelchen des Schweigens, denn sie wirken wie die Bearbeitung des "Hexenhammers" eines Fünfjährigen. Unterstreichen wir einfach, daß die Musik geil ist und vergessen den peinlichen Rest am besten. Trotzdem ist der akkustische Teil von »The Second Death« auf jeden Fall 11,- DM wert, für die Ihr das Teil beim Deutschlandvertrieb bestellen könnt!


Stefan Glas

 
FALSE PROPHET (US) im Überblick:
FALSE PROPHET (US) – Sign Of The Cross (Demo-Review von 1991)
FALSE PROPHET (US) – The Second Death (Demo-Review von 1992)
FALSE PROPHET (US) – The Second Death (Demo-Review von 1992)
FALSE PROPHET (US) – METAL HAMMER 02/91-Special
FALSE PROPHET (US) – News vom 26.09.2008
FALSE PROPHET (US) – News vom 10.09.2014
FALSE PROPHET (US) – News vom 22.04.2018
FALSE PROPHET (US) – News vom 22.04.2020
FALSE PROPHET (US) – News vom 20.09.2020
unter dem späteren Bandnamen INFERNAL HEIRARCHY:
INFERNAL HEIRARCHY – Infernal Heirarchy (Rundling-Review von 1994)
INFERNAL HEIRARCHY – News vom 26.09.2008
andere Projekte des beteiligten Musikers Tim Haisman:
WIDOW (US) – News vom 16.09.2004
andere Projekte des beteiligten Musikers Michael "Mike" Morrison:
siehe auch: Michael "Mike" Morrison verstirbt am 14. Juli 2021
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