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  UE-Home → History → Underground Empire 6 → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → PANTERA – »Vulgar Display Of Power«-Review last update: 04.12.2022, 22:09:47  

”UNDERGROUND EMPIRE 6”-Datasheet

Contents:  PANTERA-Rundling-Review: »Vulgar Display Of Power«

Date:  11.04.1992 (created), 30.07.2011 (revisited), 22.01.2022 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 6

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue still available, order here!

Comment: 

Bewertung aus heutiger Sicht:

12


Zusätzlicher Kommentar: 

Sicherlich eine sehr subjektive Bewertung, die ich hier nun anstelle von Ralf abgebe, aber ich zähle mich nicht zu jenen Zeitgenossen, die PANTERA früher sch... fanden und sie heute - vor allem seit Dimebags tragischem Tod - plötzlich hochjubeln. Ich werde immer ein Fan der »Power Metal«-PANTERA bleiben, während ich bei den späteren »Cowboy«-PANTERA zwar immer die musikalische Qualität anerkennen konnte, doch persönlich nie richtig warm damit geworden bin.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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PANTERA – Vulgar Display Of Power

EAST WEST

Das Cover soll wohl "Voll in die Fresse" ausdrücken, was den Nagel wirklich auf den Kopf trifft. PANTERA legen nach diesem Motto ein ultrabrutales Werk vor, welches jede x-beliebige Death Metal-Band zu daumenlutschenden Wimps degradiert. Ich kann mich nicht erinnern, einmal ein vergleichbar rohes, aggressives, ja knüppelhartes und brutales Compact Diskchen gehört zu haben. Wer sind bitte schön EXHORDER? Die Produktion ist schädelspaltend und ein wirkliches Meisterwerk. Wer jetzt denkt, PANTERA knüppeln wie Schweine, der hat sich geirrt, Vielmehr wurde der eingeschlagene Weg der »Cowboys From Hell«-Platte weitergeführt. Aber alles um eine Ecke agressiver! Sie besitzen eine unglaubliche Heaviness, die schon fast einzigartig ist. Es ist kein Death Metal und eigentlich auch kein Thrash, obwohl diese Tendenzen nicht zu verleugnen sind. Dann schaffen sie irgendwie, einen SOUNDGARDEN-mäßigen Groove in die Stücke reinzustecken, echt verblüffend. Teilweise sind auch ein paar echt schräge Riffs vorhanden, ohne in die Grunge-Ecke abzudriften. Ein großes Lob auch an Sänger Philip Anselmo, der wirklich ultrabrutal, aber mit Melodie singt. Gröhl with Class, oder was? Herausragende Stücke sind für mich ›Fukking Hostile‹, ›No Good‹ und ›Rise‹. Am geilsten aber finde ich die aggressivste Halbballade aller Zeiten ›This Love‹, einfach saustark! Also Thrash ist es nicht, Death auch nicht, ich nenn's eben Vulgar-Ultra-Powermetal!

http://www.officialpantera.com/

überragend 16


Ralf Henn

 
PANTERA im Überblick:
PANTERA – Reinventing Hell (Rundling-Review von 2004)
PANTERA – Vulgar Display Of Power (Rundling-Review von 1992)
PANTERA – UNDERGROUND EMPIRE 3-Special
PANTERA – News vom 22.12.2007
PANTERA – News vom 31.01.2008
PANTERA – News vom 14.07.2022
Soundcheck: PANTERA-Album »Cowboys From Hell« im "Soundcheck Metal Hammer 02/91" auf Platz 7
Playlist: PANTERA-Album »Vulgar Display Of Power« in "Playboylist Underground Empire 6" auf Platz von Ralf Henn
siehe auch: Musik von PANTERA im Film "Texas Chainsaw Massacre"
siehe auch: Musik von PANTERA im Film "The Crow - Die Krähe"
© 1989-2022 Underground Empire


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