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”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  OBSCENITY (D)-''Known'n'new''-Artikel

Date:  27.05.1994 (created), 18.06.2012 (revisited), 22.06.2014 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

OBSCENITY waren dabei, endgültig das Demostadium zu verlassen: Zwar hielt der Deal mit D&S RECORDS nur für eine Platte, doch dann sollten zwischen 1996 und 2002 vier Scheiben via MORBID RECORDS folgen. Bei diesem Label erschien dann auch 1999 die »Demo-Niac«-Compilation, die die beiden OBSCENITY-Demos enthielt. Das bis dato letzte Lebenszeichen von OBSCENITY erfolgte 2006 in Form des »Where Sinners Bleed«-Albums. Im Jahr 2011 sollte die Band komplett zerfallen, doch Gitarrist Hendrik Bruns konnte vor etwas mehr als einem Jahr ein neues Line-up zusammenstellen, so daß zumindest die Hoffnung auf weitere obszöse Taten bleibt.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

OBSCENITY (D)-Logo

OBSCENITY (D)-Bandphoto

Man glaubt gar nicht, was zwischen zwei UNDERGROUND EMPIRE-Ausgaben mit einer Band alles passieren kann! OBSCENITY, in der letzten Ausgabe im "German Metal" als beste deutsches Death Metal-Demo geadelt, unterschrieben kurz danach einen Deal bei WEST VIRGINIA RECORDS, und das Debut »Suffocated Truth« wurde in Angriff genommen. Jenes konnte bis aufs Cover rundum überzeugen, auch wenn ziemlich alle "großen" Magazine da anderer Meinung waren. Bekanntlich existieren WEST VIRGINIA mittlerweile nicht mehr, da es Zwistigkeiten zwischen Sabina und dem zweiten Mann der Firma gab und Sabina sich zudem mit TEMPLE OF THE ABSURD noch eine zweite Band zugelegt hat, was natürlich zeitaufwendig ist. OBSCENITY stehen also wieder auf der Straße beziehungsweise im Demolager. So haben sie mit »Amputated Soul« ihr zweites Demo gemacht, auf dem sie sich sehr thrashig zeigen. Die Musik ist reinrassiger Thrash, so breakreich, daß er fast schon technomäßig erscheint. Sehr abwechslungsreich sind die sechs Stücke gewiß! Lediglich der Gesang ist noch Death-Grunz-behaftet. So ziehen OBSCENITY in relativem Midtempo dahin, machen Power statt Krach und haben mit »Amputated Soul« das mit Abstand beste OBSCENITY-Produkt bis dato veröffentlicht, was sich auch daran zeigt, daß D&S RECORDS die Band gesignt haben und die zweite CD für September geplant ist.

http://www.obscenity.de/


Stefan Glas

OBSCENITY (D) im Überblick:
OBSCENITY (D) – Age Of Brutality (Demo-Review von 1992)
OBSCENITY (D) – Amputated Soul (Demo-Review von 1994)
OBSCENITY (D) – Perversion Mankind (Rundling-Review von 1995)
OBSCENITY (D) – Suffocated Truth (Rundling-Review von 1993)
OBSCENITY (D) – UNDERGROUND EMPIRE 6-"German Metal"-Artikel
OBSCENITY (D) – UNDERGROUND EMPIRE 7-"Known'n'new"-Artikel
OBSCENITY (D) – ONLINE EMPIRE 11-"Living Underground"-Artikel
OBSCENITY (D) – News vom 19.02.2001
OBSCENITY (D) – News vom 10.04.2007
OBSCENITY (D) – News vom 05.02.2010
OBSCENITY (D) – News vom 12.01.2011
OBSCENITY (D) – News vom 20.02.2011
OBSCENITY (D) – News vom 14.05.2011
andere Projekte des beteiligten Musikers Thiom Gerhardt:
THE NOW NOISE! – Raging Mad Insanity (Rundling-Review von 1997)
THE NOW NOISE! – News vom 28.10.2007
andere Projekte des beteiligten Musikers Oliver Jauch:
POINT BLANK (D, Oldenburg) – Point Blank (Do It Yourself-Review von 1997)
SHELLSHOCK (D) – News vom 30.11.2012
THE NOW NOISE! – Raging Mad Insanity (Rundling-Review von 1997)
andere Projekte des beteiligten Musikers Sascha Knust:
THE NOW NOISE! – Raging Mad Insanity (Rundling-Review von 1997)
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Unser Coverkünstler von Ausgabe 63 war Salvatore DeVito. Die zugehörige Homepage findet Ihr
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