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  UE-Home → History → Online Empire 34 → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → FACEBREAKER – »Dead, Rotten And Hungry«-Review last update: 05.12.2022, 18:29:05  

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FACEBREAKER – Dead, Rotten And Hungry

PULVERISED RECORDS (Import)

Bisher meinte es das Glück, oder genauer gesagt das Business, mit den Schweden FACEBREAKER nicht unbedingt gut. Nach ersten Achtungserfolgen im Underground aufgrund ihrer Demos, die zu Beginn dieses Jahrtausends in Umlauf gebracht wurden, erhielt das Quintett einen Deal beim englischen Label RAGE OF ACHILLES, um im Jahre 2004 mit dem Debut »Bloodred Hell« durchzustarten.

Doch leider machte das Label nach der ersten Promotionsphase für besagtes Album bankrott und FACEBREAKER fanden sich mit einem von der Presse zwar mehrheitlich positiv aufgenommenen, aber dennoch für Fans so gut wie nicht erhältlichen Album wieder, existierten also auch weiterhin mehr oder weniger unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Im asiatischen Label PULVERISED RECORDS fand man nun endlich einen neuen Partner, und nachdem die Jungs abermals das "Black Lounge Studio" unter der Regie von Jonas Kjellgren enterten, liegt nun ihr zweites Album »Dead, Rotten And Hungry« vor, mit dem es FACEBREAKER erneut versuchen, reüssieren zu können. Auch wenn der Name FACEBREAKER bislang noch nicht wirklich bekannt ist, wird die Death Metal-Community schon allein aufgrund der Tatsache, daß hier unter anderem Roberth Karlsson, der ehemalige Sänger von EDGE OF SANITY, am Mikro zu vernehmen ist, wissen, was zu erwarten und wohl auch was zu tun ist. Derben, im Stile der alten Schule intonierten Todesmörtel bekommen wir fast logischerweise feilgeboten, mit herrlich gen Grundwasser gestimmten Klampfen, der ebenso nicht gerade melodisch tönenden Stimme von Roberth und mit mächtig Groove im Hintergrund.

Vor allem die immer wieder einer Dampfwalze gleich aus den Boxen donnernden Midtempo-Passagen wissen den Hörer regelrecht zu überrollen, was aber jetzt nicht heißen soll, daß die Schweden im Uptempo-Bereich nicht ebenso mächtig klingen würden. Der von Meister Kjellgren einmal mehr perfekt erschaffene Sound tut sein übrigens zum Old School-Death Metal-Hörgenuß mit »Dead, Rotten And Hungry« mit dem FACEBREAKER nun endlich ein entscheidender Schritt auf der Erfolgsleiter nach oben erlaubt sein sollte.

http://www.facebreaker.com/

facebreaker666@hotmail.com

gut 11


Walter Scheurer

 
FACEBREAKER im Überblick:
FACEBREAKER – Bloodred Hell (Rundling-Review von 2004)
FACEBREAKER – Dead, Rotten And Hungry (Rundling-Review von 2008)
FACEBREAKER – News vom 08.04.2014
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