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SUICIDE (A)

The World Demise

(13-Song-CD-R: € 12,99)

Das heilige Land Tirol hat ja schon mehrfach unter Beweis gestellt, daß der Heavy Metal in beinahe jeder erdenklichen Form dort zu Hause ist. Das gilt bekanntlich nicht nur fĂŒr Bands, sondern ebenso fĂŒr die Szene allgemein, schließlich kann das hĂŒbsche Wörgl mit dem "Komma" mit einer der Top-Adressen in Sachen Clubs Österreichs aufwarten. Ebenfalls in Wörgl ist die Band SUICIDE beheimatet, die mit »The World Demise« ihre mittlerweile vierte Veröffentlichung vorlegt.

Das Quintett hat es sich schon vor lĂ€ngerer Zeit zum Programm gemacht, dĂŒstere KlĂ€nge abzuliefern, diese jedoch stilistisch sehr mannigfaltig zu gestalten, und eben dieses Unterfangen gelingt SUICIDE auch mit »The World Demise« eindrucksvoll. Nach einem fast schon Soundtrack-verdĂ€chtigen â€șIntroâ€č, in dem uns die Jungs zum ersten Mal GĂ€nsehaut-AtmosphĂ€re spĂŒren lassen, eröffnet â€șRegretâ€č so richtig den Reigen. Nach einer kurzen Keyboard-Einleitung offerieren uns die Tiroler ein sattes StĂŒck kraftvollen Metal. Immerzu dunkel gefĂ€rbt und im getragenen Tempo, aber dennoch ungemein druckvoll, geht das Quintett hier zur Sache.

Im Verlauf der Spielzeit erweist sich vor allem das perfekte Wechseln von Tempo und AtmosphĂ€re als der Bringer schlechthin, denn dadurch können SUICIDE ihre stilistische Bandbreite geradezu offenkundig prĂ€sentieren. Mitunter kredenzt uns die Band Passagen voll sattem Thrash Metal in harscher Form, kommt aber ebenso mit straff arrangierten und immer wieder gekonnt eingeflochtenen symphonischen Elementen daher und scheut auch, wie in â€șNo Returnâ€č nachzuhören, vor balladesken Momenten nicht zurĂŒck. Die Band vermag diese Einsprengsel zusammen mit den dezent nach alten TIAMAT tönenden dĂŒsteren Elementen gekonnt zu einer fabulösen Melange mit dunkler Grundstimmung zu vermengen, so daß SUICIDE trotz all dieser unterschiedlichen Anleihen in Summe ein sehr homogenes StĂŒck Musik abgeliefert haben. Es macht den Anschein, als ob der Zusammenhalt dieser Mannigfaltigkeit von den Jungs durch den harschen Gesang von Gitarrist Chris und Basser Hirzi sichergestellt wird, denn diese beiden jungen MĂ€nner scheinen sich geradezu, die Seele aus dem Leib zu singen.

Um dem Zuhörer obendrein noch etwas fĂŒr das Auge zu bieten, haben SUICIDE an das Ende von »The World Demise« noch einen Multimedia-Track gepackt, der es in sich hat. Neben jeder Menge an Informationen und photographischem Material beinhaltet dieser Bonus auch mit zahlreichen Bildern unterlegte Videos von â€șMist Of Perishabilityâ€č und dem Titelsong.

Demnach gebĂŒhrt SUICIDE fĂŒr ihr aktuelles Werk nicht nur hinsichtlich der gelungenen Songs grĂ¶ĂŸter Respekt, sondern ebenso fĂŒr diese "Fleißaufgabe", von der sich auch so manches Label durchaus noch etwas abschauen könnte.

http://www.suicide.at/

kontakt@suicide-metal.de.vu

respektable Leistung in jeder Hinsicht


Walter Scheurer

 
SUICIDE (A) im Überblick:
SUICIDE (A) – The World Demise (Do It Yourself)
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Unser CoverkĂŒnstler von Ausgabe 51 war Annie Haslam. Die zugehörige Homepage findet Ihr
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