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LOONATIKK – Ocean Pearls

CHILLER LOUNGE RECORDS/SOULFOOD

Die süddeutschen LOONATIKK (mit Doppel O und Doppel K) standen noch nie auf - und deswegen wohl ebenso wenig für - konventionelle Klänge. Sänger, Mastermind und Bassist Frank Öhrlich ist mit LOONATIKK bereits seit 1989 am Start und man konnte bereits mehrfach gute Kritiken für Veröffentlichungen wie »Roll All Over You« oder »Bark 'n' Bite« einheimsen. In Anfangszeiten noch als deutsche Antwort auf DANZIG abgehandelt, hat sich die Band nun wohl endgültig aus diesem Schatten freigespielt. Auf »Ocean Pearls« konzentrierte man sich darauf, möglichst perfekt tönende Songs zu komponieren, die keinerlei Reminiszenzen an andere Formationen aufkommen lassen. Ob auch diesmal eine Reise die Inspirationsquelle darstellte, entzieht sich meiner Kenntnis, jedenfalls scheit es Frank schon immer in Richtung des amerikanischen Kontinents hingezogen zu haben. Zu seinen eigenen "Perlen des Ozeans", die allesamt zu überzeugen wissen, hat er sich auch noch an zwei völlig unerwarteten Songs versucht, die im Gewand von LOONATIKK perfekt ins entstandene Gesamtbild der Scheibe passen. ›Copacabana‹ von BARRY MANILOW kommt hier wesentlich weniger schnulzig und dadurch emotionsgeladener aus den Boxen, während Arthur Hamiltons ›Cry Me A River‹ in dieser Form noch mehr auf die Tränendrüse drückt.

Leider fällt mir auf Anhieb keine Zielgruppe für diese Klänge ein, aber ignorieren sollte diese Band kein Anhänger von gutgemachter Rockmusik. Verdient hätten es sich Frank und seine Mitstreiter schon lange.

http://www.loonatikk.de/

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
LOONATIKK im Überblick:
LOONATIKK – Ocean Pearls (Rundling-Review von 2006)
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