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DARKSTAR – Heart Of Darkness

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Da ist sie also, die zweite Quasi-Solo Scheibe von Ex-PSYCHOTIC WALTZ-Klampfer Dan Rock, der hier wieder mit Siggy Blasey, den wir nicht erst seit dem Debut, sondern natürlich noch aus guten alten DEATHROW- bzw. CRASH MUSUEM-Tagen her kennen, einen exquisiten Tonträger gezaubert hat. Trotz des düsteren Titels kommt der Zweitling dennoch fröhlich daher - keine Panik, er ist nur nicht so mystisch und depressiv wie »Marching Into Oblivion«. Das liegt wahrscheinlich daran, daß es diesesmal sogar drei Gesangsnummern gibt. Mit ›Flight To Nowhere‹ und ›The Dream‹ bekommen wir zwei, vom letzten WALTZ-Album »Dark Millenium« bekannte Nummern erneut vorgesetzt. Etwas unverständlich, bei der Qualität der Songs aber nicht ärgerlich, vor allem, da wir bei ersterem seit langem mal wieder das ehemalige WALTZ-Gitarrenduo vernehmen dürfen. Erste Klasse! Aber zurück zu den Gesangsnummern: ›The Sound Of Nothing‹ erscheint aufs erste Ohr durch seine beinahe Rap-artigen Vers etwas gewöhnungsbedürftig, besänftigt allerdings mit schnellem Chorus. Ganz anders ›Transitory Angel‹, bei dem wir in Sunny Hollis eine ganz hervorragende weibliche Stimme vorgestellt bekommen. Erinnert mich irgendwie an WISHING TREE. Der dritte Vocaltrack wird von Detlev Kloss, von der deutschen Band PANTOKRATOR, die auch auf dem PSYCHOTIC WALTZ-FC-Treffen überzeugen konnten, übernommen. Klar, auch kein Buddy Lackey, aber trotz alledem eine sehr angenehme und flexible Stimme hat, die sehr gut zum eher poppigen ›Not Today‹ paßt. Dieser Song zeigt übrigens ganz hervorragend, wie gut ein eingängiger Song klingen kann. Ansonsten dominieren psychotisches Feeling, flirrende Gitarren, Sprachsamples und was man sonst so erwartet ... Wer wie ich den viel zu früh von uns gegangenen PSYCHOTIC WALTZ immer noch nachtrauert, findet hier sein Metadon-Projekt.

super 15


Holger Andrae

 
DARKSTAR im Überblick:
DARKSTAR – Heart Of Darkness (Rundling-Review von 2000)
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