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  UE-Home → History → Y-Files »UE« → Review-Überblick → Demo-Review-Überblick → FEED – »Demo '95«-Review last update: 22.01.2023, 19:09:57  

”Y-Files”-Datasheet

Contents:  FEED-Demo-Review: »Demo '95«

Date:  1995 (estimated, created), 23.11.2008 (revisited), 22.01.2022 (updated)

Origin:  post-UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  unreleased

Reason:  medium missing

Task:  publish

Comment:

Um nochmal auf die Ex-CHANNEL ZERO-Problematik zurückzukommen, die ich im Review dann völlig aus den Augen verloren habe, sei gesagt, daß der FEED-Manager mir im Begleitbrief erläuterte, daß die Band rund um den ehemaligen CHANNEL ZERO-Gitarristen Peter I. aufgebaut worden wäre, aber es ist mir leider nicht möglich - selbst vom ersten Demo ab - diesen Namen irgendwo bei CHANNEL ZERO auszumachen. Anyway - die restliche FEED-Besetzung lautete: John Roan (v), Carlo V.B. (b) und Stef S. (d), und keiner der Musiker sollte anschließend nochmal von sich reden machen, denn dieses FEED-Tape war meines Wissens der einzige Output der Combo.

P.S.: Mittlerweile ist bekannt, daß es sich bei Peter I. um Peter Iterbeke, der 1992 für wenige Monate zu CHANNEL ZERO stieß, aber immerhin auf dem zweiten Album »Stigmatized For Life« zu hören ist.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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FEED-Logo

Demo '95

FEED-Bandphoto

Etwas verwirrt blickte ich auf beiliegenden Flyer, der mir FEED als "Ex-CHANNEL ZERO" verkaufen will. Schließlich ist unlängst die dritte Platte der belgischen Copy-Kings erscheinen, die auf ihrer ersten Platte total nach FORBIDDEN beziehungsweise auf der zweiten Scheibe extrem nach PANTERA geklungen hatten. FEED dagegen können von sich behaupten, daß sie eigenständig klingen, auch wenn Sänger John Roan verdammt nach PEARL JAMs Eddie "Depro" Vedder tönt. Musikalisch haben FEED absolut nichts mit Seattle'schen Granschorgien zu tun, sondern sind eher in die Hardcore-Ecke einzuordnen, auch wenn man aufgrund des Gesangs immer wieder in Richtung der ehemaligen Trend-City in Amerikas Nordwesten assoziiert. Allerdings gibt's von FEED keinen Brachial-Core, sondern eher gehärteten Alternative-Core mit gebremsten Stapfrhythmen. Würde man mich nun zu einem Vergleich nötigen, so würde ich in meiner Ratlosigkeit zu den langsamen, etwas monotoneren BODY COUNT-Stücken greifen. Meist also eher slow mit Durchschlagskraft, wenngleich man manchmal mit dem Tempo anzieht, können FEED überzeugen und dürften Freunde der corigen Klänge jeglicher Coleur faszinieren.


Stefan Glas

 
FEED im Überblick:
FEED – Demo '95 (Demo-Review von 1995 aus Y-Files)
© 1989-2023 Underground Empire


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