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ATROX (N) – Orgasm

CODE666/SPV

»Orgasm« hätte auch "Eargasm" genannt werden dürfen. Die abgefahrene Mischung, die uns dieser norwegische Fünfer hier offeriert, hat es nämlich absolut in sich. Beginnen möchte ich bei Frontdame Monika, die, ähnlich wie ihre bei THE THIRD & THE MORTAL singende Schwester, wohl zu den außergewöhnlichsten Stimmen in diesem Business zu zählen ist. Ein derart anschmiegsames Organ ist mir schon lange nicht mehr untergekommen und sollte in Rockmusik-Kreisen ebenso honoriert werden, wie von Fans der Sangesgöttin Tori Amos.

Allerdings bedarf es bei ATROX einer solchen "Nachtigall", denn die Songs verlangen geradezu nach einfühlsamen Gesängen, um die musikgewordenen Emotionen zu transportieren. Gleichzeitig wirken die Kompositionen fast schon hypnotisch auf den Zuhörer. Die Instrumentalabteilung beherrscht ihr Handwerk vorzüglich, von ProgRock über Gothic Metal bis hin zum ruhigen Jazz scheinen die Herrschaften so ziemlich alles spielen zu können. Ihre handwerklichen Fähigkeiten beweisen sie aber auch beim Songwriting, denn trotz der genannten Musikstile, aus denen hier immer wieder zitiert wird, verlieren ATROX nie den Überblick. Ähnlich komplex wie die Musik selbst, wirken auch die Arrangements, weshalb sich »Orgasm« im Endeffekt trotz aller Abgefahrenheit zu einem Hörgenuß der Sonderklasse entwickelt.

http://www.atrox.biz/

super 15


Walter Scheurer

 
ATROX (N) im Überblick:
ATROX (N) – Orgasm (Rundling-Review von 2004)
ATROX (N) – News vom 19.08.2006
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