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  UE-Home → History → Underground Empire 7 → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → SUMMER INDOORS – »Theres Orangie«-Review last update: 27.11.2021, 23:56:11  

”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  SUMMER INDOORS-Rundling-Review: »Theres Orangie«

Date:  20.10.1993 (created), 28.11.2021 (revisited), 28.11.2021 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment: 

Bewertung aus heutiger Sicht:

15

Supervisor:  i.V. Stefan Glas

 
 

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SUMMER INDOORS – Theres Orangie

SI MUSIC/CMV

Endlich wieder einmal eine Band, die zwar grob im ProgRock-Sektor ihre Heimat findet, aber trotzdem nicht wie MARILLION klingt. Vielmehr setzen die bereits seit 1983 aktiven Engländer auf Dynamik, mitreißende Chorusparts und treibende Rhythmik. Vor allem Basser Chris Dempsey slappt und groovt sich durch die Songs, daß kein Auge trocken bleibt. Man nehme nur einen Song, wie ›Soul Brother‹, welcher einfach nur nach vorne losgeht. SUMMER INDOORS vergessen im Gegensatz zu manchen Kollegen nicht, daß sie auch einen guten Gitarristen in ihren Reihen haben. Und wie gut Jon Dahms ist, beweist er mit seinem extrem variablen Spiel, welches mal heavy, dann wieder gefühlvoll und ruhig ausfällt. Immer songdienlich und niemals selbstverliebt, treibt das Quartett seine Nummern voran. Immer für eine Überraschung gut, wird in einen fröhlichen Part auch mal ein schräger Break eingebaut. Selbst die längeren Titel, wie das achtminütige ›P.L.C.‹ oder ›Men With Splended Hearts‹ arten niemals in unendliches Instrumentalgefusel aus. SUMMER INDOORS wagen den Schritt vom typisch bombastischen Artrock, den sie übrigens auch hervorragend draufhaben, zum eingängigen Indierock, der gelegentlich an härtere Nummern der Verdener Band DOOMSDAY erinnert. »Theres Orangie« bietet also für jeden etwas, verbreitet gute Laune, kann einfach nebenher konsumiert werden und hat trotzdem für anspruchsvolle Hörer immer wieder neue Ideen. Sicherlich nicht die typische Artrockband, aber gerade deshalb extrem innovativ und eigenständig. Da auch der rauhe Gesang des Bassisten hervorragend zum Gesamtbild paßt, verteile ich mal superslappende 17 Punkte.

überragend 17


Holger Andrae

 
SUMMER INDOORS im Überblick:
SUMMER INDOORS – Theres Orangie (Rundling-Review von 1994)
© 1989-2021 Underground Empire


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