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THE CLIMB – Principia

ZIHNI MÜZIK (Import)

So ein Ärger aber auch! Da hatten sie mit ihrem selbstbetitelten '98er Debut einen neuen Stil erfunden, den Nu-Prog nämlich, und da werden sie auf dem Nachfolger doch glatt um einiges konventioneller. Die Zum-Boden-runterbeug'-und-das-Mikrophon-anbüll'-Episoden und die seltsamen, hektisch zuckenden Rhythmuseskapaden wurden auf ein Minimum reduziert, und stattdessen legt man nun mehr Wert auf flächige Arrangements sowie ausgetüftelte Melodie- und Hirngespinste. Das ist einerseits schade, weil der Vorgänger um einiges origineller erschien; für THE CLIMB wird es jedoch den Vorteil haben, daß sie so eher Zugang zu den Prog-Massen dieser Welt erlangen werden, die mit Nu-Strategien eher weniger am Hut haben dürften. Abgesehen davon haben THE CLIMB so viele Schippen Talentkohle ins Feuer geworfen, daß es ihnen mit »Principia« spielend gelingen sollte zu beweisen, daß es in der Türkei neben COMMA noch eine weitere sehr talentierte Frickelformation gibt.

http://www.climbband.com/

beeindruckend 12


Stefan Glas

 
THE CLIMB im Überblick:
THE CLIMB – Principia (Rundling-Review von 2003)
andere Projekte des beteiligten Musikers Gökalp Ergen:
PENTAGRAM (TR) – MMXII (Rundling-Review von 2012)
PENTAGRAM (TR) – ONLINE EMPIRE 75-"Living Underground"-Artikel
PENTAGRAM (TR) – News vom 30.06.2010
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