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UNCLE SLAM – Say Uncle

DIVEBOMB RECORDS (Import)

Die Zeichen für Erfolg standen an sich nicht schlecht als sich UNCLE SLAM gegen Ende der 80er Jahre aufmachten, um von Beverly Hills aus die Musikwelt zu erobern. Ihr Sound entsprach durchaus dem Zeitgeist, das 1988er Debut »Say Uncle« war zudem ein "Eyecatcher" und wurde daher auch in einschlägigen Plattenläden prominent positioniert. Der "Crossover" aus Westküsten-typischem Hardcore und brachialem Thrash Metal konnte vor allem Fans von SUICIDAL TENDENCIES (kein Wunder, waren bei UNCLE SLAM doch von Beginn an mehrfach Ex-Musiker von Mike Muirs Truppe im Line-up) ansprechen und dürfte in den Clubs rund um L.A. für Sauna-Atmosphäre gesorgt haben.

Zum Durchbruch reichte es für die Truppe in weiterer Folge aber leider dennoch nicht. Zum einen, weil diverse "Marktbegleiter" eben die saftigeren Hits am Start hatten, und zum anderen, weil »Will Work For Food« und »When God Dies« wohl schlichtweg zu spät (sprich 1993 beziehungsweise 1995) veröffentlicht wurden und dadurch dem Zeitgeist zum Opfer gefallen sind.

In gewissen Kreisen blieb die Formation nicht nur Zeit ihrer Existenz, sondern auch lange Jahre später relevant, und von daher dürfte die abermalige Neuauflage des Erstlingswerks speziell in diesen für Freude sorgen; unter anderem, weil der Dreher klangtechnisch überarbeitet wurde und als "2020 Remix" auf CD verewigt wurde und die "Deluxe Edition" um eine weitere CD mit dem "Full Dynamic Range" zu erstehen ist.

http://myspace.com/unclexxslam


Walter Scheurer

 
UNCLE SLAM im Überblick:
UNCLE SLAM – Say Uncle (Re-Release-Review von 2020)
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