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BLACK ACES (AUS) – Anywhere But Here

OFF YER ROCKA RECORDINGS/CARGO

Es mag für so manchen Zeitgenossen völlig uninteressant sein, was diese Jungs vom Stapel lassen, weil man alles, was diese Burschen so verzapfen, schon einmal gehört hat. Außerdem muß man zugeben, daß BLACK ACES alles andere als innovativ sind.

Na und? Jene Rockmusik-Liebhaber dagegen, denen Neuerungen und Experimente am Allerwertesten vorbeigehen und die stattdessen lieber dem locker-lässigen Rock'n'Roll nach Manier der alten Meister frönen, werden BLACK ACES auf Anhieb ins Herz schließen.

Es mutet zwar beinahe klischeehaft an, daß diese Jungs aus dem australischen Bundesstaat Victoria stammen und ihr Sänger (und Gitarrist) Tyler Kinder bereits im Opener ›Show You How Rock'n'Roll‹ zu erkennen gibt, daß er Brian Johnson ganz offenkundig mit zu den wohl wichtigsten Inspirationsquellen zählt, doch das alles ist nicht weiter schlimm. Denn am Umstand, daß die Jungs für erfrischenden und mitreißenden Riff-Rock sorgen, ändert das nämlich auch nichts.

Ebensowenig, daß Tracks wie ›Down‹, ›Better Off Dead‹ oder ›Good Woman Gone Bad‹ auch von ihren Vorbildern stammen könnten, oder eben von diversen anderen Formationen, denen man ebenfalls ein gewisses "Näheverhältnis" zu AC/DC nachsagt.

Apropos: Im direkten Vergleich zu ihren deutlich angesagteren Landsmännern von AIRBOURNE haben BLACK ACES zwar das abwechslungsreichere Programm zu bieten, und zudem schreit sich Tyler nicht permanent die Seele aus dem Leib, auf längere Sicht gesehen aber noch nicht die vergleichbare Hitdichte am Start.

Doch das ist aber lediglich eine Randnotiz, wesentlich wichtiger ist, daß BLACK ACES nicht zuletzt mit dem Finale ›We Came For Rock'n'Roll‹ ihr Lebensmotto unmißverständlich und absolut nachvollziehbar zum besten geben. Yeah!

http://www.blackacesrock.com/

gut 11


Walter Scheurer

 
BLACK ACES (AUS) im Überblick:
BLACK ACES (AUS) – Anywhere But Here (Rundling-Review von 2018)
BLACK ACES (AUS) – Shot In The Dark (Rundling-Review von 2016)
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