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”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  FIREBALL (D)-Demo-Review: »Kickin' Ass Again«

Date:  05.01.1994 (created), 19.12.2017 (revisited), 19.12.2017 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

FIREBALL waren im Januar 1987 gegrĂŒndet worden, und ab April 1992 zockten sie in der Besetzung Andreas Heinrich (v, 20 Jahre), Gernot Brasen (g, 24 Jahre), Karsten Hahn (b, 19 Jahre), Sascha Diepmans (k, 21 Jahre) und besagte Simone Johann zusammen, die auch im August 1992 das erste »Kickin' Ass Again«-Demo einspielte. Kurze Zeit spĂ€ter wurde Jennifer Sauer an Bord genommen, die im Januar 1993 die StĂŒcke neu einsang und FIREBALL zu einem qualitativen Quantensprung verhalf.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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FIREBALL (D)-Logo

Kickin' Ass Again

FIREBALL (D)-Bandphoto

Prolog: Es ist schon eine ganze Zeit her, da erhielt ich von einer Band namens FIREBALL aus dem HunsrĂŒck ein etwas klischeehaft »Kickin' Ass Again« betiteltes Demotape, welches ich seinerzeit folgendermaßen beurteilte:

Bereits 1987 gegrĂŒndet, begannen FIREBALL doch erst vor knapp zwei Jahren, eigene StĂŒcke zu schreiben. Vor einem Jahr haben sie mit einem 8-Spur-Recorder vier Lieder aufgenommen, die auf diesem Demo zu hören sind. Bedenkt man, daß sich FIREBALL zu diesem Zeitpunkt erst ein Jahr als Songwriter betĂ€tigten, so ist das Resultat mehr als gelungen. EingĂ€ngiger Hard Rock, der unter starkem Einfluß des Keyboards steht, wĂ€hrend sich die Gitarre außerhalb der Solopassagen hauptsĂ€chlich auf einfache Rhythmusarbeit beschrĂ€nkt, ist da zu hören. Es ist also gewiß nicht jene Musik, die einen Musiker bis an die Grenzen seiner KapazitĂ€t ausschöpft, aber FIREBALL verstehen es, gute StĂŒcke zu schreiben, die hĂ€ngenbleiben, ohne schwĂŒlstig oder ausgelutscht zu wirken. Jedoch leiden die StĂŒcke etwas unter der kraftlosen Produktion, aber unter diesen technischen Voraussetzungen kann man wohl nicht mehr herausholen. So gesehen eine interessante Band, so daß ich hoffe, daß ich in Zukunft noch einige Demos von ihnen erhalten werde. Ach ja - eine KuriositĂ€t bei FIREBALL soll nicht unerwĂ€hnt bleiben: Die wenigen Damen, die sich in dieser Szene breitmachen, betĂ€tigen sich primĂ€r mit ihrer Stimme; anders bei FIREBALL: Hier schwingt die 17-jĂ€hrige Simone Johann die Stöcke!

Epilog: Erst vor kurzem entdeckte ich in der Bandbörse des FEEDBACK (ein regionales kostenloses Musikmagazin fĂŒr den Raum Pfalz und Saarland - Red.) eine Band namens FIREBALL, jedoch mit ganz anderem Logo als eben jene FIREBALL, die ich bereits kannte. Anyway - die Formation schien nicht uninteressant, und so kontaktierte ich sie. Als dann ihr Demotape eintrudelte mußte ich feststellen, daß es ebenfalls »Kickin' Ass Again« heißt, was mich doch leicht verwirrte. Das beiliegende Info schaffte Klarheit: Nicht nur, daß besagte Simone mittlerweile bestimmt 19 alt ist, nein, sie hat auch eine Kollegin namens Jennifer Sauer gekriegt, die, nach dem oben erwĂ€hnten Gesetz der Wahrscheinlichkeit, die StimmbĂ€nder bei FIREBALL schwingt. Sie hat dann das vorliegende Demo nochmals eingesungen und damit jenen Punkt behoben, der mir an der alten Version eigentlich nicht hundertprozent behagt hatte, was ich jedoch in damaliger Kritik aus welchen GrĂŒnden auch immer nicht gesagt hatte: den Gesang. Die gute Jennifer hat eine klasse Stimme, so daß die Kompositionen von FIREBALL eindeutig an Reiz hinzugewonnen haben, so daß ich nun endlich damit enden möchte, zu sagen, daß »Kickin' Ass Again« echt ein kaufenswertes Demo ist, zu welchem Zwecke Ihr Euch am besten an den in Kaiserslautern studierenden Gitarristen Gernot Brasen wendet!


Stefan Glas

 
FIREBALL (D) im Überblick:
FIREBALL (D) – Kickin' Ass Again (Demo)
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