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RAPTORE – Rage N' Fever

WITCHES BREW

Ganz so vielschichtig wie die im Infoschreiben angegebenen Inspirationsquellen - die offenbar von VENOM, RAVEN und EXCITER √ľber die fr√ľhen SCORPIONS und ACCEPT bis hin zu ENFORCER reichen - t√∂nt der Stilmix von RAPTORE zwar doch nicht, eine Idee was auf einen zukommt, erh√§lt man aber dennoch.

Das aus dem argentinischen La Plata stammende Quartett kredenzt n√§mlich ein auf jeden Fall sehr locker bretterndes Debut und legt dabei zumeist auf h√∂chstem Energie-Level los. Auff√§llig ist zudem ab dem furiosen er√∂ffnenden Titeltrack, da√ü die beiden Gitarristen Ignacio Irigoin und Nico Cattoni trotz ihrer (zumindest augenscheinlichen) Jugend bereits ein verdammt gut eingespieltes Team sind. Die Klampfen kommen n√§mlich sehr harmonisch und durch die Bank druckvoll aus den Boxen, diverse Soli inklusive. Ebenso beeindruckend ist, da√ü die Riffs trotz aller Unbek√ľmmertheit, die so manchen Track ausmacht, immerzu sehr pr√§zise klingen.

Zu bemerken ist aber auch von Anfang an, da√ü Nico, der zus√§tzlich auch als S√§nger fungiert, √ľber einen sehr markanten, italienisch klingenden Akzent verf√ľgt. Daran mag sich manch' einer sto√üen, Tatsache ist aber auch, da√ü die Chose dadurch zus√§tzlich sympathischen Charme verabreicht bekommen hat und die Band damit wohl auch ein gewisses Ma√ü an Wiedererkennungswert erhalten hat.

Positiv f√§llt weiters auf, da√ü RAPTORE nicht blo√ü im oberen Tempobereich losbrettern, sondern auch auf stampfende, hymnische Tracks setzt. Zwar sind speziell dabei die n√∂tigen Hooks noch nicht ganz so ausgepr√§gt, mit ‚ÄļBack To The Oven‚ÄĻ hat die Formation aber auf jeden Fall schon einen echten Ohrwurm am Start. Nach acht eigenen Kompositionen beenden ein ansprechendes VENOM-Cover (‚ÄļWitching Hour‚ÄĻ) sowie ‚ÄļDesperadoes‚ÄĻ von der NWoBHM-Band CHARGER den Reigen, der als Fazit zul√§√üt, da√ü RAPTORE eine durchaus hoffnungsvolle Band sind, der man als traditionsbewu√üter Banger zumindest einen Probelauf zubilligen sollte.

http://www.facebook.com/raptoreofficial

gut 11


Walter Scheurer

 
RAPTORE im √úberblick:
RAPTORE – Rage N' Fever (Rundling)
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