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WILD THRONE – Harvest Of Darkness

ROADRUNNER RECORDS/WARNER MUSIC

Ihr liebt es traditionell und gediegen? Melodien und Hooks stehen auf Eurem musikalischen Frühstücksplan und begleiten Euch durch den Tag?

Konventionelle Metal- und Rocksounds sind seit jeher Euer Metier? Neuerungen und etwaige Experimenten müßt Ihr dagegen nicht zwingend zu Gehör bekommen?

Willkommen im Club! Allerdings braucht Ihr hier gar nicht mehr weiterzulesen, denn dieses Trio aus dem Nordwesten der USA liefert einen abgefahrenen, verqueren Mix aus diversesten Zutaten, schert sich jedoch einen feuchten Kehricht um jegliche Strukturen und schon gar nicht um institutionalisierte "Rock-Konventionen".

Noch nicht einmal das bewährte Strophe/Bridge/Refrain-Schema scheint die drei Burschen zu interessieren, stattdessen gibt es einen elf Songs anhaltenden wilden Ritt querbeet durch sämtliche Subgenres der Rockmusik. Von Punk bis hin zum modernen Thrash und retour, aber auch in Richtung Psychedelic und ProgRock tendieren unzählige Fragmente einiger Songs.

Mutig, wie die Jungs ohne Rücksicht auf Verluste ohne Unterlaß auf ihre Instrumente eindreschen. Cool, daß sich mit jedem Durchlauf weitere der unglaublich vielschichtigen Einflüsse heraushören lassen. Alles andere als "cool" dagegen - und das ist der eigentliche K(n)ackpunkt - mit zunehmender Spieldauer ist »Harvest Of Darkness« einfach nur anstrengend und dadurch auch verdammt ermüdend...

http://www.wildthrone.com/

Durchschnitt 5


Walter Scheurer

 
WILD THRONE im Überblick:
WILD THRONE – Harvest Of Darkness (Rundling-Review von 2016 aus Online Empire 69)
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