UNDERGROUND EMPIRE 7-Datasheet |
Contents: CHARGER (D, Essen)-Demo-Review: »Kawumm im Spektrum« |
Date: 05.01.1994 (created), 08.08.2016 (revisited), 22.01.2022 (updated) |
Origin: UNDERGROUND EMPIRE 7 |
Status: published |
Task: from paper to screen |
Availability: original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here! |
Comment: Die Anfänge von CHARGER reichen bis ins Jahr 1984 zurück, als einige der Musiker begannen, in der "Zeche Carl" miteinander Musik zu machen. Irgendwann erhielt das Unternehmen den Namen DISASTER AREA, den man dann aber zu CHARGER änderte. Interessanterweise gab es seit 1983 im gerade mal 150 Kilometer entfernten Bielefeld eine weitere Band mit diesem Namen - übrigens jene Band, von der ich mir einer meines ersten Originaldemos kaufte und deren ›Over The Mountain‹ ich bis heute klasse finde. Nun ja, Ende 1991 bestanden die Essener CHARGER aus Chris (Gesang, Baß und manchmal Gitarre), Tom (Gitarre und manchmal Baß) und Dirk (Schlagzeug). Im Laufe des Jahres stieß dann Gitarrist Fred dazu, während Dirk vor die Tür gesetzt wurde, weil er sich weigerte, live zu spielen. So kam dann Ex-DARKNESS-Drummer Lacky zu CHARGER, der wohl auch die Idee hatte, uns zu bemustern, da wir eine Ausgabe zuvor das Demo seiner damaligen anderen Band VERACRUZ besprochen hatten. CHARGER sollten noch etliche Jahre weiterexistieren, und die Puste sollte ihnen wohl erst Mitte des ersten Jahrzehnts des neuen Millenniums ausgehen, als aus CHARGER die Coverband FAKE DEALER wurde, in der Ex-DARKNESS-Gitarrist Arndt als Sänger fungierte. Zu diesem Zeitpunkt lag das Augenmerk der beiden wohl schon sehr viel mehr bei EURE ERBEN, was dann bekanntlich in der Wiederbelebung des Namens DARKNESS mündete.
P.S.: Im gedruckten Heft gab es beim CHARGER-Review übrigens einen sogenannten Schusterjungen zu begutachten: Das Review begann mit einer ganz einsam und allein stehenden Zeile eröffnet. Ich wußte zwar damals schon von dieser Todsünde des Schriftsatzes, da mich SCARLET ROSE-Sängerin Steffi als Fachfrau in einem längeren Gespräch über solche Satzfehler aufgeklärt hatte. Doch an dieser Stelle ignorierte ich es einfach, weil es mir nicht gelang, bei den obenstehenden Reviews noch irgendwo eine Zeile einzusparen. Andererseits wird mittlerweile kaum noch bei einem Printmedium auf Schusterjungen und ihr Pendant, die Hurenkinder, geachtet, so daß ich vielleicht ja zu einem Setter eines miesen Trends wurde... ;-) |
Supervisor: Stefan Glas |
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Kawumm im Spektrum
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