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ATSPHEAR – Redshift

ART GATES RECORDS (Import)

Das nennt man wohl Entwicklung. Die Madrilenen werden in diversen Quellen als Melodic Death-Formation geführt und scheinen diesen auf ihren bisher veröffentlichten zwei Longplayern sowie diversen Demos und EPs offenbar auch mit Hingabe dargeboten zu haben. Auf ihrem aktuellen Dreher »Redshift« ist davon jedoch nicht mehr wirklich viel zu vernehmen, denn ATSPHEAR dürften zuletzt Prog-Metal, Classic Rock und die Frühzeit des Grunge für sich entdeckt haben.

Will sagen, auf »Redshift« hat das Quintett zwar immer noch jede Menge an griffigen Melodien im Angebot. Anstelle diese jedoch in ein verhältnismäßig enges Todesmörtel-Korsett zu zwängen, agieren die Jungs nun fast schon unverschämt offen und frei. So lassen diverse Gitarrenparts mitunter eher an PINK FLOYD als an etwaige Metalbands denken, während man in Sachen Hooks und Eingängigkeit die Stadien des Landes im Auge hatte. Coole Sache, zumal mit Überraschungsmomenten wahrlich nicht gegeizt wird, die Chose aber dennoch wie aus einem Guß klingt.

Mich persönlich spricht vor allem das an den Schluß gestellte Epos ›My Grave‹ an, in dem die Jungs den Brückenschlag von typisch britischem ProgRock in eleganter MARILLION-Tradition hin zum modernen US-Hard Rock im Stile von ALTER BRIDGE schaffen und dabei sogar den "Umweg" über die melancholische Atmosphäre diverser Finnen locker schaffen. Chapeau!

http://www.atsphear.com/

atsphear@atsphear.com

beeindruckend 13


Walter Scheurer

 
ATSPHEAR im Überblick:
ATSPHEAR – Redshift (Rundling-Review von 2013)
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