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DAWN OF DISEASE – Legends Of Brutality

NOISE ART RECORDS/EDEL

Es muß ein mehr als nur heftiger Sturm gewesen sein, der vor einigen Jahren von Schweden ausgehend bis weit nach Niedersachsen hinein geweht hat. Davon "inspiriert" wurden unzählige junge Bands, doch dermaßen authentisch wie die Burschen von DAWN OF DISEASE, die sich seit nunmehr bereits knapp zehn Jahren an exakt jener "Windrichtung" orientieren, weiß kaum jemand, diesem zu huldigen, und so stellten die Jungs schon mit ihrer 2004er Debut-EP »Through Bloodstained Eyes« unmißverständlich klar, daß schwedische Todes-Sounds sehr wohl auch aus Osnabrück stammen können.

Die Nachwirkungen jenes "Sturms" sind nun endlich wieder heftig zu spüren, hat doch gute zwei Jahre "Windstille" geherrscht. Doch seit 2009 wird wieder ordentlich Todesmörtel angerührt und das mit Nachdruck und auf überaus brachiale Weise. Ob es den Burschen mit ihrem Gebräu aus frühen ENTOMBED, alten DISMEMBER, dunkelschwarzen Melodien in rasender Variante und einer satten Dosis HYPOCRISY-Groove gelingen kann, selbst zu »Legends Of Brutality« zu werden, bleibt zwar vorerst noch abzuwarten, am schmackhaften "Schwedenbrett" dieser Niedersachen werden sich Freunde besagter Klänge aber auf jeden Fall ergötzen können.

http://www.dawnofdisease.com/

tomasz@dawnofdisease.com

gut 10


Walter Scheurer

 
DAWN OF DISEASE im Überblick:
DAWN OF DISEASE – Crypts Of The Unrotten (Rundling-Review von 2012 aus Online Empire 51)
DAWN OF DISEASE – Legends Of Brutality (Rundling-Review von 2011 aus Online Empire 48)
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