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DIVIDED IN SPHERES-CD-Cover

DIVIDED IN SPHERES

Illusion Ends

(5-Song-CD-R: € 5,-)

Erst kurz vor der Veröffentlichung vorliegender EP benannte sich diese Formation in DIVIDED IN SPHERES um, nicht zuletzt deshalb, weil man der Meinung war, mit der eingeschlagenen Richtung nicht mehr dem zuvor verwendeten Banner METAL WRATH zu entsprechen. Ein schlauer Entschluß, zumal man beim frĂŒheren Bandnamen wohl nicht zu Unrecht sofort an AMON AMARTH denkt, mit deren Stil der FĂŒnfer aus DĂŒren mittlerweile nur noch sehr wenig gemeinsam hat. Keine Ahnung, wie sich das Material der Band in der "FrĂŒhzeit" ihrer Karriere angehört hat, Fakt ist, daß diese Burschen sehr genau wissen, wo sie hin wollen und vor allem, wie man in der Schnittmenge von Melodic Death und Thrash Metal zu agieren hat, um zeitgemĂ€ĂŸe, aber dennoch vollkommen trendfreie Tracks abzuliefern, die in erster Linie eines tun, nĂ€mlich mĂ€chtig knallen. Tempo und auch AtmosphĂ€re werden sehr hĂ€ufig gewechselt, wie auch der Gesang von Yannic Brauns als ĂŒberaus facettenreich zu bezeichnen ist und von garstig-grimmig bis hin zu gefĂŒhlsbetont und klar reicht. Hervorzuheben ist meiner Meinung auch das Geschick fĂŒr gelungene Arrangements, denn auch dabei beweisen DIVIDED IN SPHERES ihre Klasse. Nach dem fulminanten Hammer von Opener â€șDrain My Thoughtsâ€č liefert die Truppe mit dem Titelsong einen "modernen" Ohrwurm und lĂ€ĂŸt uns wissen, daß sie trotz ihrer Jugend und Unerfahrenheit bereits das nötige RĂŒstzeug hat, um einen Hit prĂ€sentieren zu können. Danach lassen es die Jungs abermals mĂ€chtig rumpeln und knallen uns mit â€șShading The Sunâ€č einen satten Death/Thrasher in altbewĂ€hrter Göteborg-Variante um die Ohren, der sich gewaschen hat. Speziell diese Nummer lĂ€ĂŸt mich daran denken, daß die Outfitwahl der Jungs auf den Promo-Pics im Booklet wohl doch nicht ganz zufĂ€llig getroffen worden ist, wobei hinzugefĂŒgt werden muß, daß die diesbezĂŒglichen Ideengeber IN FLAMES schon seit langer Zeit nicht mehr dermaßen beherzt und heftig losgeballert haben.

Daß es sich diese Band zutraut, auch eine lupenreine Ballade (â€șWall Of Liesâ€č) auf ihrer Debut-EP zu prĂ€sentieren, zeugt nicht nur von Mut und Selbstvertrauen, sondern obendrein auch von der VariabilitĂ€t und Vielschichtigkeit, mit der DIVIDED IN SPHERES loslegen. Ich ziehe meinen imaginĂ€ren Hut vor dieser Darbietung, denn die Jungs wissen nicht nur ordentlich zu ballern, sondern sehr wohl auch Emotionen zu transportieren, und zwar ohne jeglichen Kitsch und Emo-Gesuder. Respekt!

Nach dem finalen RĂŒbenabschrauber â€șGeared Up (For The Storm)â€č ist aber schon wieder Schicht im Schacht, auch wenn ich gerne noch mehr gehört hĂ€tte. Es wĂŒrde mich nĂ€mlich brennend interessieren, wie sich DIVIDED IN SPHERES ĂŒber AlbumlĂ€nge schlagen können. Das Zeug auch dabei zu bestehen haben diese Burschen auf jeden Fall, denn »Illusion Ends« ist weit mehr als nur eine Talentprobe!

Ein kleiner Tip noch zum Abschluß: Ich kann nur raten, sich »Illusion Ends« umgehend bei der Band zu bestellen, denn in Eigenregie werden DIVIDED IN SPHERES ihre zukĂŒnftigen Werke nicht mehr auflegen mĂŒssen, und Ihr wißt ja, wie das nach einigen Jahren dann mit gesuchten Erstlingswerken sein kann...

http://www.dividedinspheres.com/

info@metinfo.de

Jugend forsch


Walter Scheurer

 
DIVIDED IN SPHERES im Überblick:
DIVIDED IN SPHERES – Illusion Ends (Do It Yourself)
© 1989-2021 Underground Empire



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