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KJU: – Neon Lights Carve Shadows

SWELL CREEK RECORDS/SOULFOOD

Mit ihrem bereits vierten Album steht diese aus Hannover stammende, mittlerweile in Berlin und Hamburg angesiedelte Truppe am Start und hat erneut ein Werk abgeliefert, das stilistisch nur verdammt schwer zuzuordnen ist. Aber das ist kein Problem, denn der Fünfer versteht es, sowohl mit recht hurtig durch Pampa galoppierenden Tracks zu gefallen, die mit deftiger Punk-Schlagseite daherkommen, wie auch mit jeder Menge an radiotauglichen Rock-Kompositionen. Nicht zuletzt deshalb wird mit »Neon Lights Carve Shadows« sowohl die "alte Garde" der Punkrocker bedient wird, wie auch die hippe Alternative-Abteilung. Zumeist geht es recht amtlich los, doch selbst bei semi-balladeskem Material machen diese Herren gute Figur, wobei KJU: speziell dabei erkennen lassen, daß sie eine nicht zu vernachlässigende Vorliebe für die 80er Jahre pflegen, diese aber mit brandaktuellen, modernen Sounds perfekt zu kombinieren wissen. Die Band versucht keineswegs auf Biegen und Brechen, die Musik neu zu erfinden, sondern offeriert schlichtweg ein Sammelsurium an effektiven Kompositionen, die in ein überaus (auch optisch) hübsches Paket namens »Neon Lights Carve Shadows« verpackt wurden.

Es würde mich überhaupt nicht wundern, wenn KJU: demnächst auch aus dem Radio zu vernehmen wären!

http://www.kju-music.de/

postbox@kju-music.de

gut 10


Walter Scheurer

 
KJU: im Überblick:
KJU: – Neon Lights Carve Shadows (Rundling-Review von 2010)
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