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  UE-Home → History → Online Empire 31 → Review-Überblick → Do It Yourself-Review-Überblick → DARK OCEAN – »Cosmica«-Review last update: 03.02.2023, 18:16:54  

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DARK OCEAN

Cosmica

(12-Song-CD-R: € 13,90)

Der dunkle Ozean in den uns Mastermind Conny Conrad erneut einzutauchen einlädt, ist einmal mehr eine wahrhaft spannende Erlebniswelt geworden. Mit knapp 75 Minuten Spielzeit handelt es nicht nur um das bislang umfangreichste Werk dieses Projekts, sondern wohl auch um das mannigfaltigste. Insgesamt zwölf Exponate seines Schaffens kredenzt uns Meister Conrad darauf, allesamt wahrhaftig zum Eintauchen in die Welt ihres Erschaffers ausersehen. Die selbsternannte Bezeichnung "New Mystic Rock" trifft auf die Tracks ebenso zu, wie man die Musik von DARK OCEAN schlicht und treffend aber auch als symphonischen Rock bezeichnen kann. Mit Mark Coughlan am Schlagzeug, Bassist Eric Young und Sänger Elly Wilson hat Conny auf »Cosmica« eine starke Gruppe rund um seine Person versammeln können, die Conrads Kompositionen, die der Meister selbstredend höchstpersönlich auf der Gitarre eingespielt hat und zudem die Tasteninstrumente dafür bediente, perfekt umzusetzen vermochte.

Getragen von zumeist sehr eingängigen und klaren Gitarrenpassagen offenbaren die Kompositionen die musikalische Kompetenz des Musikers Conny Conrad, der im Laufe seiner Karriere bereits auf gut 80 Produktionen zu hören war. Das mittlerweile vierte Album unter dem Banner DARK OCEAN setzt offenbar exakt dort an, wo zuletzt »Planet Paranoid« aufgehört hat. Stilistisch hat sich demnach nicht viel geändert, die Eingängigkeit der Songs von »Cosmica« ist zum Teil aber schon beängstigend und hat bestimmt auch das Potential um zu Radioeinsätzen zu kommen.

Zudem darf mit David Cousins von THE STAWBS ein Gast begrüßt werden, der sich nicht nur als Sänger, sondern auch gleich als Texter ins Geschehen einbringen durfte. David ist im Verlauf der Spielzeit zweimal zu vernehmen, ansonsten weiß Elly mit seinem Gesang zu brillieren. Trotz mitunter üppiger Songlängen kommen die Tracks als solche gut zur Geltung, denn man vermeidet gekonnt und bewußt etwaige Soloeskapaden. Durch die elektrische Violine eines Künstlers namens Giakomo, aber auch durch ein Bläserensemble wissen DARK OCEAN für zusätzlichen Anreiz zu sorgen, so daß »Cosmica« nicht nur zu einem ganz großartig ausgeführten Album geworden ist, sondern obendrein zu einem genreübergreifenden Werk, das Fans von klassischem Symphonic Rock ebenso beeindrucken sollte wie den Proggie und selbstredend auch den alteingesessenen Artrocker.

http://www.darkocean.de/

coco@germanynet.de

genreübergreifender Tauchgang


Walter Scheurer

 
DARK OCEAN im Überblick:
DARK OCEAN – Cosmica (Do It Yourself-Review von 2007 aus Online Empire 31)
DARK OCEAN – Planet Paranoid (Rundling-Review von 2005 aus Online Empire 24)
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