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”Y-Files”-Datasheet

Contents:  AYERS ROCK-''Living Underground''-Artikel

Date:  27.04.1990 (created), 31.07.2009 (revisited), 22.01.2022 (updated)

Origin:  METAL HAMMER

Status:  unreleased

Reason:  strangely faded away

Task:  revitalize

Availability:  original printed issue possibly still available, check here!

Comment:

Da der erste Teil des Festivalberichts nicht erschienen war, sollte natürlich auch die Fortsetzung unter den Tisch fallen - zumal es erneut Platzprobleme gab. Da ich dank der Vorlaufzeit, die ein Magazin hat, allerdings schon die beiden nachfolgenden Underground-Beiträge komplett verfaßt hatte, bevor ich besagte Ausgabe in die Hand bekam, hatte ich sowohl die Texte zu AYERS ROCK als auch zu SUPERIOR schon verfaßt.

Auf den AYERS ROCK-Auftritt sollte ich übrigens auch noch im Special im UNDERGROUND EMPIRE 2 zu sprechen kommen.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

Das, was beim letzten Mal seinen Anfang genommen hatte, will ich nun wie versprochen fortführen, die Livereviews zum "Spatz"-Festival. Von jetzt ab wird es für mich allerdings ziemlich schwer, da ich die restlichen drei Bands persönlich kenne. Aber dennoch will ich so objektiv wie nur möglich die drei Auftritte besprechen.

AYERS ROCK-Logo

AYERS ROCK kannte ich erst seit kurzem und hatte sie vor diesem Konzert nur einmal im Proberaum gesehen. Dadurch war ich nur sehr wage mit den Songs von AYERS ROCK vertraut. Dennoch konnte ich bei jedem Stück sofort sagen, "Ach richtig, das war doch der!", was natürlich sehr für deren Wiedererkennungswert spricht. AYERS ROCK zogen ihre 60 Minuten Spielzeit straight, energiegeladen und ohne unnötige Schnörkel durch. Die Musik ging nach vorne los und packte die Leute, die spontan mitmachten. Ich habe eigentlich noch selten ein Publikum gesehen, das dermaßen stark und direkt auf eine unbekannte Band einging. Beim Großteil der Konzertbesuchern hatten AYERS ROCK von der ersten Minute an gewonnen. Das war nicht nur Sänger Jochen zu verdanken, der es gut verstand, mit den Leuten umzugehen, sondern in zumindest gleichem Maße dem vitalen Stageacting der gesamten Gruppe.

AYERS ROCK-Liveshot

Bedenkt man die kurze Einspielphase, die AYERS ROCK hatte, muß man der Band bescheinigen, daß sie schon erstaunlich tight wirkte. Schließlich war Drummer Charlie erst wenige Wochen vor diesem Gig zum Line-up gestoßen. Leider mußte er inzwischen die Band wieder verlassen, da ihm die Zeit fehlte, weiter intensiv mit der Band zu arbeiten, so daß bei AYERS ROCK mal wieder das große Drummersuchen angesagt ist. Ich hoffe, daß diese bald beendet werden kann, damit sich AYERS ROCK weiter voranentwickeln kann. Potential ist im Überfluß vorhanden. Den einzigen Vorwurf, den ich AYERS ROCK an diesem Abend machen konnte, ist, daß die Optik etwas konzeptlos wirkte und noch einiger Überlegungen bedarf. Das tat natürlich dem positiven Eindruck des Konzerts nicht im geringsten einen Abbruch.


Stefan Glas

Photo: Stefan Glas

AYERS ROCK im Überblick:
AYERS ROCK – UNDERGROUND EMPIRE 2-Special
AYERS ROCK – METAL HAMMER 11-12/90-"Living Underground"-Artikel
AYERS ROCK – News vom 26.07.1990
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