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DEMISE EMPIRE

Unholy Grail

(10-Song-CD-R: € 8,-)

UnzĂ€hlige Metal-Bands begaben sich in der Geschichte bereits auf die Suche nach dem heiligen Gral, die Kölner von DEMISE EMPIRE dagegen suchen den entweihten "Bruder" davon. Mit brutal intoniertem Death Metal der etwas ungestĂŒm vorgetragenen Art macht sich das schon seit mehreren Jahren aktive Quintett auf ihre Suche und hinterlĂ€ĂŸt dabei an sich auch gar keinen schlechten Eindruck. An Kritikpunkten muß in erster Linie der dĂŒnne und daher drucklose Sound erwĂ€hnt werden, der zudem sehr höhenlastig ausgefallen ist, was fĂŒr Death Metal jener Art nicht nur ungewöhnlich klingt, sondern den Tracks wohl auch sehr viel von ihrer eigentlichen BrachialitĂ€t nimmt. Spieltechnisch dagegen wissen die Burschen sehr wohl zu imponieren: Das Duo David Ludwig/Andrej Paschchenko kommt mit sehr mĂ€chtigen Riffs aus dem Kreuz und lĂ€ĂŸt desöfteren durchschimmern, daß DEMISE EMPIRE ihren Death Metal sehr wohl auch vom traditionellen Heavy Metal inspirieren haben lassen. Dazu muß auch erwĂ€hnt werden, daß dem Großteil der Kompositionen ein dunkelschwarzer Anstrich verpaßt werden konnte, was sich nachhaltig auf die AtmosphĂ€re des Albums ausgewirkt hat. Trotz der mitunter reglerecht derben AusfĂŒhrung ihrer Tracks lassen DEMISE EMPIRE aber auch den Groove nicht zu kurz kommen und machen mit Tracks wie â€șCrusaders (Rise Of Demise Empire)â€č, â€șLet Her Runâ€č oder â€șMy Hellâ€č Lust auf gemeinsame Konzertabende, wo die Melange dieser Jungs wohl erst so richtig zur Geltung kommen wird. Aber auch auf Konserve kommt »Unholy Grail« durchaus zur Wirkung, zumal die Burschen keineswegs durch die Gegend rumpeln, sondern immerzu darauf bedacht zu sein scheinen, BrutalitĂ€t mit Spielwitz zu kombinieren.

MĂ€chtig brutal kommen die Tracks im Endeffekt trotz der genannten Sound-Defizite allesamt aus den Boxen, werden aber immer wieder durch prĂ€gnante Melodien aufgelockert, die perfekt mit dem an sich ungehobelten, fast schon rĂ€udigen Passagen harmonieren. Nicht zuletzt dadurch haben die Jungs jede Menge an Urgewalt inne, mit der sie den Hörer gewissermaßen niedermetzeln. Nicht auszudenken, wie gewaltig DEMISE EMPIRE klingen wĂŒrden, wenn man den Jungs das Geld fĂŒr ein hochwertiges Studio zustecken wĂŒrde.

http://myspace.com/demiseempire

dav_lu@web.de

auf der Suche nach dem


Walter Scheurer

 
DEMISE EMPIRE (vorhergehende Besetzung) im Überblick:
DEMISE EMPIRE – Unholy Grail (Do It Yourself)
DEMISE EMPIRE – News vom 05.01.2010
andere Projekte des beteiligten Musikers Andrej "Anagnorisis" Paschchenko:
SARIOLA – From The Dismal Sariola (Do It Yourself)
SARIOLA – News vom 18.04.2008
SARIOLA – News vom 28.04.2008
SARIOLA – News vom 13.05.2009
SARIOLA – News vom 13.05.2009
SARIOLA – News vom 29.12.2013
SARIOLA – News vom 29.12.2013
SARIOLA – News vom 22.08.2014
SARIOLA – News vom 21.07.2015
SARIOLA – News vom 11.11.2015
SARIOLA – News vom 11.11.2015
SARIOLA – News vom 14.04.2016
SARIOLA – News vom 14.04.2016
andere Projekte des beteiligten Musikers Sergey "Morbid" Polyanin:
DEUS INVERSUS (D) – Legion Is Our Name (Rundling)
DEUS INVERSUS (D) – Legion Is Our Name (Rundling)
DEUS INVERSUS (D) – News vom 02.08.2011
SARIOLA – From The Dismal Sariola (Do It Yourself)
SARIOLA – News vom 18.04.2008
SARIOLA – News vom 28.04.2008
SARIOLA – News vom 13.05.2009
SARIOLA – News vom 29.12.2013
SARIOLA – News vom 22.08.2014
SARIOLA – News vom 21.07.2015
SARIOLA – News vom 11.11.2015
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